Albanien setzt Istanbul-Konvention um

Albanien hat einen historischen Sieg für Gleichberechtigung und Menschenrechte errungen.
Das Parlament hat das Gesetz zur Gleichstellung der Geschlechter verabschiedet, dessen Definition mit der Istanbul-Konvention übereinstimmt und vor allem Artikel 6 beibehält, der vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks schützt.
Die Änderung des Gesetzes über das Personenstandsregister, mit der die rechtliche Anerkennung auf zwei Geschlechter auf der Grundlage des biologischen Geschlechts beschränkt ist, wurde ebenfalls reformiert und ein niedrigschwelliges Verfahren ermöglicht.
Dieser Erfolg ist das Ergebnis von Solidarität und Beharrlichkeit der vielen Albanier*innen, wobei die Frauenbewegung und die LGBTI-Bewegung trotz wochenlanger moralischer Panikmache und Desinformation durch Anti-Gender-Akteure fest zusammenhielten.
Ein weiteres Land in Europa hat erneut bekräftigt, dass Gleichstellung eine gemeinsame Grundlage der Demokratie ist und dass keine Hasskampagne die Fortschritte untergraben kann, die durch eine vereinte Zivilgesellschaft ermöglicht wurde.
Wir gratulieren den vielen Akteur*innen auf nationaler und internationaler Ebene, die sich für Vielfalt und Demokratie einsetzen!
Vielfalt bereichert währen Hass ein- und ausgrenzt.


