In dem Tages-Workshop erkunden wir, wie wir in Zeiten der Aufruhr und der Anspannung unsere Nervensysteme beruhigen können – individuellund kollektiv. Wie durch Ankommen im eigenen Körper Raum für Pleasure und (Self-)Love entstehen darf. Welche verschiedenen Formen und Qualitäten dieses Pleasure annehmen will. Wir werden in die Imagination unserer (self-)love tauchen, aus unseren wildesten oder schüchternsten Fantasies schöpfen und mit dem spielen, was wir dort finden. Erfahren, wie bestärkend es sein kann, wenn wir uns gegenseitig bezeugen und spiegeln. Wie wir durch Bewegung, Berührungund Atem auf einer verkörperten und konsensuellen Ebene miteinander in Kontakt kommen können. Wie wir dabei gleichzeitig in eine nährende Verbindung mit uns selbst treten. In einem gehaltenen Rahmen erforschen wir zusammen, wie es sich anfühlt, wenn wir uns als Gruppe von unseren Körpern aus begegnen. Am Ende findet dieser Kontakt zu einem kollektiven Ganzen zusammen.
Wir arbeiten mit Methoden aus Authentic Movement,Sexological Bodywork, kreativem Schreiben, dem Wheel of Consent und einem Schuss juiciness! Der Workshop ist trauma-informiert und diskriminierungssensibel und versucht, so gut wie möglich für verschiedene Bedürfnisse zugänglich zu sein.
Jul Zureck: ich arbeite selbstständig als Bildende*r Künstler*in und Sexological Bodyworker. Meine Leidenschaft ist die heilende Kraft von Körperwissen und deren politische Dimension (Embodied SocialJustice). Ich positioniere mich als nicht-binäre, weiße Person, werdenicht behindert und habe einen akademischen Abschluss. Momentan lebe ich zwischen Leipzig und den französischen Pyrenäen.
Der genauer Veranstaltungsort wird euch vor dem Workshopmitgeteilt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Bitte meldet euch bis 6.11.2024 über unsere Website an.
Jul Zureck