Event-Reihe „We Care“ // Infoveranstaltung zu HIV/STI und Risikomanagement

(English version below)

Zeit: 19:00-20:30 Uhr
maximale Teilnehmendenanzahl: 20

In der online-Veranstaltung gibt der trans Aktivist und Sexualpädagoge Alexander Hahne Infos zu HIV Prävention und sexuell übertragbaren Infektionen, Safer Sex (Kondome, PrEP, Schutz durch Therapie) und Risikomanagement für trans, inter und nicht-binäre Menschen. Eure Fragen sind herzlich willkommen.

[English]
Info session on HIV/STI and risk management (with Alexander Hahne)

  • Time: 17.5., 19:00-20:30
  • Location: Online
  • Language: German or English
  • Number of participants: max. 20

In the online event, trans activist and sex educator Alexander Hahne will give info on HIV prevention and sexually transmitted infections, safer sex (condoms, PrEP, protection through therapy) and risk management for trans, inter and non-binary people. Your questions are welcome.

Alexander Hahne (er), somatic counseling, dance, sexual education, trans and pleasure activist: www.alexanderhahne.com

Please write an email to n.heinz (at) trans-inter-aktiv.org with subject “We care” until 10.5. if you need English translation.

Online-Workshop: Empowerment im Arbeitsleben für trans* und nicht-binäre Personen

Für viele Menschen ist Geschlecht eine Herausforderung. Binär oder non-binär, trans*, alle machen so ihre Erfahrungen mit der Außenwelt. Manchmal tut uns das gut, manchmal eher nicht. Am Arbeitsplatz haben es trans* Menschen nicht immer leicht. Was kann ich tun und was kann ich von anderen einfordern, dass das Miteinander am Arbeitsplatz gelingt? Tausch dich aus und gib deinen Erfahrungen eine Stimme. Reflektiere mit anderen Deinen Umgang mit der persönlichen geschlechtlichen Identität. Wer bin ich? Was macht mich aus? Was erlebe ich? Was will ich nicht mehr erleben?

Finde Gleichgesinnte, Menschen, die dir zuhören, die dich respektieren, erweitere dein stärkendes Netzwerk. Was sind Handlungsstrategien, zu einem LGBT*IQ-inklusiven Arbeitsumfeld?

Referent: Albert Kehrer unterstützt Organisationen, Teams und Menschen in Veränderungsprozessen. Als Diversity-Experte berät er Unternehmen zu Strategie und Umsetzung und bietet Trainings zu Vielfaltsthemen und Unconscious Bias an. Albert Kehrer ist Mit-Stifter und ehrenamtlicher CEO der PROUT AT WORK-Foundation, einer Stiftung, die sich für die Chancengleichheit von LGBT*IQ am Arbeitsplatz einsetzt. Als Think Tank für Unternehmen hilft PROUT AT WORK bei der Weiterentwicklung von LGBT*IQ-Diversity und stellt auch Fragen zu Corporate Advocacy, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit.

Datum: 31.01.2022, 15-19 Uhr, online.
Der Link wird nach Anmeldung zugesendet.

„Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“

 

EINLADUNG zum bezahlten Workshop: Sexuelle Gesundheit von trans* und abinären Menschen

Liebe Menschen der trans* und abinären Community,

die Deutsche Aidshilfe arbeitet seit Oktober 2020 an dem teilpartizipativen Forschungsprojekt „Sexuelle Gesundheit in trans und abinären Communities“<https://www.aidshilfe.de/sexuelle-gesundheit-trans-enby-communities>.

Im Rahmen dieser Forschung finden verschiedenen Veranstaltungen statt, für die wir und die Deutsche Aidshilfe Teilnehmer:innen suchen, die sich mit ihrer Erfahrung einbringen wollen.

Wir wollen mit euch ins Gespräch kommen und Erfahrungen und Bedarfe zur sexuellen Gesundheit von trans* und abinären Menschen besprechen. Hierzu seid ihr recht herzlich eingeladen. Das Projekt arbeitet unter dem Motto „Jede*r profitert!“. Aus diesem Grund sind die Veranstaltungen so konzipiert, dass sie für die Teilnehmer:innen ebenso Bereicherndes anbieten.

Dazu laden wir am *15.12.2021, 17 – 20 Uhr* zu einem Onlineworkshop ein. In dem wird der aktuelle Forschungsstand zur sexuellen Gesundheit trans* und abinärer Personen vorgestellt. Anschließend erfolgt eine erste Erhebung von Bedarfen und Leerstellen anhand eurer Erfahrungen.

Für eure Teilnahme am Workshop sowie der anschließenden Fragebogenerhebung erhaltet ihr eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 Euro. Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 20 Personen begrenzt wir bitten daher um Anmeldung bis 13.12.2021 unter d.spiegler@trans-inter-aktiv.org.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Deutschen Aidshilfe und dem Robert-Koch-Institut durchgeführt und wird auf Grundlage der Abgeordnetet des sächsischen Landtages festgestellten Haushaltes  finanziert.

Onlineseminar: LGBT*IQ-Awareness-Workshop

Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Sozialen Arbeit, in Schulen und Pflegeeinrichtungen

10-12 Uhr
Leitung: Albert Kehrer

In diesem kurzen und kompakten Format werden Sie zum Thema sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sensibilisiert. Anhand vom Genderbread werden Sie verstehen wie komplex Geschlecht und Geschlechtliche Identität (Homosexualität, Transgeschlechtlichkeit, Intersexualität etc.) sind. Mit einer auf den Arbeitskontext angepasste Bewusstseinsübung wird die Herausforderung der „the cost of thinking twice“ erlebbar und erfahrbar gemacht. Sie diskutieren mit den anderen Teilnehmer:innen über Gehörtes und reflektieren mögliche Handlungsansätze aus Sicht der Arbeitnehmer:innenvertretung. Sie lernen zu verstehen innerhalb welchem rechtlichen Rahmen sich die LGBT*IQ-Thematik im Arbeitskontext bewegt, wo ggf. noch Lücken sind und wo ohne rechtliche Vorgaben dennoch unterstützt werden kann. Abschließend werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet wie die Arbeitnehmer:innenvertretung sich für LGBT*IQ Personen konkret einsetzen kann.  Das Format bietet neben der Reflexion der eigenen Position zu dem Thema auch ausreichend Zeit für Fragen der Teilnehmer:innen.

Referent: Albert Kehrer unterstützt Organisationen, Teams und Menschen in Veränderungsprozessen. Als Diversity-Experte berät er Unternehmen zu Strategie und Umsetzung und bietet Trainings zu Vielfaltsthemen und Unconscious Bias an. Albert Kehrer ist Mit-Stifter und ehrenamtlicher CEO der PROUT AT WORK-Foundation, einer Stiftung, die sich für die Chancengleichheit von LGBT*IQ am Arbeitsplatz einsetzt. Als Think Tank für Unternehmen hilft PROUT AT WORK bei der Weiterentwicklung von LGBT*IQ-Diversity und stellt auch Fragen zu Corporate Advocacy, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit.

 

„Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“

Fortbildung „Männlich – weiblich – divers: Vielfalt der Intergeschlechtlichkeit“

Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Sozialen Arbeit, in Schulen und Pflegeeinrichtungen

14-18 Uhr
Leitung: Anjo Kumst und Ursula Rosen

Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur „Dritten Option“ und der daraus resultierenden Änderung des Personenstandsgesetzes ist das Wissen darüber, dass ein Geschlechtseintrag   „männlich“ „weiblich“ oder  „divers“ lauten kann , in der Gesellschaft vorhanden – Stellenausschreibungen mit dem Zusatz m/w/d  verdeutlichen dies. Dennoch ist das Wissen darüber, was es bedeutet, wenn ein Mensch intergeschlechtlich ist und welche Fragen sich für Familien mit einem Inter*Kind ergeben, immer noch sehr gering.
Diese Fortbildung soll neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen über Intergeschlechtlichkeit den Fokus vor allem auf die ganz praktischen Fragen des Alltags richten:
Welchen Hürden begegnen Inter*Personen in ihrem alltäglichen Leben? Welche Gesetze und Regeln muss ich kennen, um mit Inter*Personen angemessen umgehen zu können? Wie können Eltern ihr  Inter*Kind sinnvoll unterstützen?  Wie können Schulen geschlechtliche Vielfalt inklusiv denken?

Bei dieser Fortbildung werden sich Phasen der Wissensvermittlung mit   Phasen des Austausches der Teilnehmer*innen über ihre Erfahrungen und Wünsche abwechseln. Zusätzlich  informieren die Leitenden über Fachbücher, Kinderbücher, Filme, Spiele, Broschüren und Beratungsangebote zum Thema geschlechtliche Vielfalt.

Die Fortbildungsleitung:

Anjo Kumst ist Zolldeklarant*in, Inter* und divers, seit 2003 Mitglied der Selbsthilfe für Interpersonen, seit 2004 aktiv bei Intergeschlechtliche Menschen e.V. und Aktivist*in für die Akzeptanz
intergeschlechtlicher Menschen und diverser Geschlechtsidentitäten.

Ursula Rosen ist Mutter eines erwachsenen intergeschlechtlichen Menschen, Pädagogin und Autorin der Bücher „Jill ist anders.“(2. Aufl. 2018) und „Alles divers. Sexualkunde und Demokratieerziehung“ (2021). Sie ist Zweite Vorsitzende und Bildungsbeauftragte von Intergeschlechtliche Menschen e.V.

 

„Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“

Come as you are, walk like a star | Wandern für trans, inter, nichtbinäre Menschen and friends!

Wandern für trans, inter, nichtbinäre Menschen and friends!

Am 10.10.21 möchten wir, der Trans Inter Aktiv in Mitteldeutschland e.V. , gerne mit euch im Harz wandern. Gemeinsam mit anderen trans, inter und nichtbinären Menschen, sowie euren Friends, geht es im Goldenen Oktober durch die magische Landschaft der Teufelsmauer um Blankenburg.

Treffpunkte: wir informieren euch rechtzeitig über gemeinsame Anreise- und Abreisemöglichkeiten in Sachsen-Anhalt.

Strecke: ca. 15 km. Wir Starten am Bahnhof in Neinstedt. Von dort aus wandern wir in geschlechterfröhlicher Runde gemeinsam über die Teufelsmauer nach Blankenburg. Unterwegs werden wir eine kurze Rast zur Stärkung einlegen. Die Route ist keine Rundwanderung. An Start- und Endpunkt gibt es aber Bahnhöfe.

Dauer: ca. 4 Stunden plus Fahrt und Pausen.

Kosten: Anreise anteilig Sachsen-Anhalt-Ticket. Verpflegung müsst ihr selbst tragen.

Bitte gebt auch bei der Anmeldung an, ob ihr für eine weitere Person die Fahrtkosten als Solidarbeitrag übernehmen könnt, oder ob ihr selbst vom Solidarbeitrag Gebrauch machen möchtet.

Fragen?
Dann schreibt an d.majewski (at) trans-inter-aktiv.org

Workshop 01/2021: Geschlechtliche Vielfalt in der Kinder- und Jugendhilfe

Termine in 2021: 12.10., 25.11., 10.12.

Ein Workshop im Rahmen des Modellprojektes „Zukunft gestalten – Geschlechtliche Vielfalt (er)leben“ des Trans Inter Aktiv in Mitteldeutschland e.V. Gefördert durch das BMFSFJ.

 

Dauer: 3 h. Jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr.
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Mitteldeutschland.
Ort: Online via Alphaview
Es ist Notwendig, dass Sie sich im Vorhinein die AlphaviewApp herunterladen. Diese gibt es kostenlos und DSGVO-konform online zur Verfügung: https://alfaview.com/de/download/
Kosten: pro Person 15 EUR
Die Kosten betreffen einen Workshoptag. Der Tag kann im Anmeldeformular gewählt werden. Falls wider Erwarten bei Ihrem Wunschtag kein Platz mehr frei sein sollte, werden Sie entsprechend kontaktiert.

 

Inhalt:
Max wird Marie? Evy ist divers? Paulas Mama ist jetzt ein Papa? Kim ist inter? Elena darf den Baggerpulli nicht anziehen und Pawel darf keine Haarspangen tragen? Es gibt eine Mädchenrunde und eine Jungsrunde, aber Evy weiß nicht wohin? In welche Umkleide kann Kim beim Schwimmen und was soll Kim tragen: Badeanzug oder Badehose? Marie trägt Hosen, aber ihr Freund meint, sie soll jetzt doch einen Rock anziehen. Wenn sich Einrichtungen mit geschlechtlicher Vielfalt auseinandersetzen, kommen viele Fragen auf. Geschlechtliche Vielfalt ist Alltag: Kinder und Jugendliche probieren sich und unterschiedliche Rollen aus. Das hat einen positiven Effekt für alle: wenn trans, nichtbinäre und inter Kinder da sind, fühlen
sie sich willkommen und können sich angstfrei entfalten. Für andere Kinder und Jugendliche werden Rollenstereotype aufgebrochen und sie lernen auf sich selbst zu hören statt auf von außen an sie herangetragene Rollenvorstellungen. Die Kinder- und Jugendhilfe kommt damit ihrer Aufgabe nach, Kindern und Jugendlichen eine individuelle Entwicklung zu ermöglichen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.
In diesem Workshop lernen Sie Modelle der geschlechtlichen Vielfalt kennen und werden anhand von Fallbeispielen Ideen für Ihre berufliche Praxis entwickeln. Wir sind eine Fachstelle für trans, nichtbinäre und inter Themen und bieten Fortbildung und Beratung für die Kinder- und Jugendhilfe, sowie für trans, inter und nichtbinäre Menschen und deren
Zugehörige an.

 

Referent*innen:
  • Judith Linde-Kleiner: Bildungsreferentin bei TIAM e.V., Erziehungswissenschaftlerin
  • Daria Kinga Majewski: Bildungsreferentin bei TIAM e.V., Autorin, Aktivistin

 

ABLAUF:
– Technische Einführung, Warming Up und Kennenlernen.
– Hauptteil
Teil 1: Modelle der geschlechtlichen Vielfalt und Ansätze vielfaltsbezogener Pädagogik
Teil 2: Diskussion, Fragen, Fallarbeit
15 Minuten Pause
Teil 3: Fallbeispiele und praktische Tipps
– Vernetzung & Verabschiedung

Trans-Inter-Aktiv Morgenmagazin: Queere Self Care Routine, 1.-26. März 2021 | Mo-Fr 9:30–10:00

DEIN 1-MONATIGES TRANS-INTER-AKTIV-MORGENMAGAZIN FÜR DEINE QUEERE SELF-CARE ROUTINE
Die Verlängerung des Corona-Lockdowns und der Winter machen dir zu schaffen?
Du fühlst dich antriebslos und dir fehlt die Motivation in deinen Tag starten zu wollen? Du vermisst die Orte, wo du auf andere  inter*, trans*, nicht-binäre und queere Personen treffen und dich austauschen kannst? Du fühlst dich alleine und getrennt von der Welt?
 
Wir organisieren im März einen ganzen Monat lang eine Online-Self Care Routine:  zusammen mit anderen  inter*, trans*, nicht-binären und queeren Personen wollen wir jeden Morgen gemeinsam in den Tag starten! Als digitalen Community-Treffpunkt mit Reflektions-, Körper- und Atemübungen wollen wir dir einen Anhaltspunkt anbieten,deinen Tag und deine Woche zu strukturieren. Dabei musst du nicht viel sprechen, deine Anwesenheit reicht schon vollkommen aus.
Wann? 1.-26. März.
Montag bis Freitag von 9.30 – ca. 10.00
Die Teilnahme ist kostenlos. Du kannst Montag bis Freitag teilnehmen oder wenn dir danach ist.
Die Sessions werden auf deutsch moderiert. Bei Bedarf auch auf englisch. 
Wir freuen uns sehr auf euch! 
Bei Rückfragen wende dich an Nick (n.heinz (at) trans-inter-aktiv.org) oder Kuku (k.lueb (at) trans-inter-aktiv.org).

__

YOUR 1-MONTH TRANS-INTER-AKTIV MORNING MAGAZINE FOR YOUR QUEER SELF-CARE ROUTINE
The extension of the Corona lockdown and winter are getting to you?
Feeling listless and lacking motivation to start your day? You miss the places where you can meet and interact with other inter, trans, non-binary and queer people? You feel alone and disconnected from the world?
 
We’re organizing in March a whole month of self care routine where we want to start our day together online every day. As a digital community meeting palce with some exercises for reflection and body connection, we want to offer you a point of reference to structure your day and week. You don’t have to talk much, your presence is enough.
 
When? March 1st-26th
From Monday to Friday from 9.30 – ca. 10.00 !
Participation is free of charge. You can participate each morning or when you feel like it.
The sessions will be moderated in German. If needed also in English. 

We are looking forward to seeing you!

If you have any further questions, please contact Nick (n.heinz (at) trans-inter-aktiv.org) or Kuku (k.lueb (at) trans-inter-aktiv.org).
___
Gefördert vom Freistaat Sachsen, vdek, von Bundesprogramm Demokratie leben! und von Bundesland Sachsen-Anhalt.

Fachkonferenz Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!

Fachkonferenz Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!

Sei es in der Kita, im Hort, in der Schule sowie im Sportverein, in der Jugendgruppe, oder in der offenen Jugendarbeit –überall werden Kinder- und Jugendliche damit konfrontiert, dass Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit die Norm bilden. Davon abzuweichen, kann bedeuten, mit Klischees konfrontiert zu werden und homo-, trans*- und inter*feindlichen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Dieser Druck, den die Jugendlichen spüren, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar –dabei verursacht er vielfach psychische Belastungen. Pädagog*innen, Ehrenamtliche, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen wollen oftmals lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans*- und genderdiversen Kindern- und Jugendlichen Unterstützung bieten –doch wie kann das gehen? Die zweitteilige Fachkonferenz soll Anstöße bzw. Impulse geben, wie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Schulsozialarbeit sich diesen Zielgruppen öffnen und sie, gewinnbringend für alle, unterstützen können. Ziel ist es, Methoden, Instrumente und Handlungsstrategien aufzuzeigen, um Kinder- und Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit „queersensibler“ zu machen.

Die Fachkonferenz findet ONLINE statt.

Anmeldungen für den 26.05.2021 links in Menupunkt „Anmeldung“. Der Teilnehmendenbetrag für den Veranstaltungstag beträgt 25 Euro.

Hier gibts den Veranstaltungsflyer.

Es gibt insgesamt 10 Workshops, woraus Sie zu jeder Workshop-Phase einen besuchen können. Da es drei Workshop-Phasen gibt, können Sie drei auswählen.

In Ihrer Anmeldung zum Fachkonferenztag können Sie eine Hitliste von 5 Workshops belegen. Daher treffen Sie bitte bereits bei der Anmeldung eine Auswahl, dies hilft uns bei der Organisation des Fachtages.
Vielen Dank.

___

Der Fachtag wird gefördert vom Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und dem Verband der Ersatzkassen (Vdek).

Der Fachtag wird in Zusammenarbeit mit TIAM, LSVD, KgKJh, Lambda Mitteldeutschland, Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt, Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt, BBZ lebensart, Akademie Waldschlösschen, Aidshilfe Halle durchgeführt.

Lesung zum Band II „Geschlechtliche Vielfalt (er)leben“

Sammelband Geschlechtliche Vielfalt (er)leben – Empowerment und Selbstverwirklichung von trans*- und intergeschlechtlichen Menschen Bd. 2:

Nach wie vor stehen trans* und intergeschlechtliche Menschen in ihrem Lebensalltag vor vielfältigen Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung. In dem Sammelband werden partizipative Beteiligung von trans* und intergeschlechtlichen Menschen gegenüber gestellt, ohne sie dabei zu vermischen. Durch die Sichtbarmachung konnten sie in der Zwischenzeit in einigen Strukturen gehört werden und sich einbringen. Wo früher über uns gesprochen wurde, haben sich Dialoge gebildet. Aus multidimensionaler und interdisziplinärer Perspektive kann aufgezeigt werden, dass sich Empowerment und Selbstwirksamkeit lohnen, um gesellschaftliche Prozesse neu zu denken und in Bewegung gesetzt werden können – es ist jedoch noch viel zu tun.

Silvia Rentzsch stellt Band II des Sammelbandes vor, der aus dem dreitägigen Kongress „Geschlechtliche Vielfalt (er)leben“ in Magdeburg 2017 entstand.