Internationale Tag der Menschen mit Behinderung

03.12

„Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung.“

Ein Tag, der uns daran erinnert, wie wichtig Barrierefreiheit, Teilhabe und Selbstbestimmung für alle Menschen sind – und wie viel noch zu tun bleibt. Ein Tag, der verdeutlichen soll, dass echte Inklusion nur dann gelingt, wenn alle Menschen – mit sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen, mit allen Geschlechtern, Identitäten und Ausdrucksformen – gehört, respektiert und einbezogen werden.

Die UN-Generalversammlung hat den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung 1992 mit der Resolution 47/3 ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, das Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen weltweit zu stärken und Unterstützung für ihre Würde, ihre Rechte und ihr Wohlergehen zu fordern.
Gleichzeitig soll dieser Tag verdeutlichen, wie sehr unsere Gesellschaft davon profitiert, wenn Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens selbstverständlich einbezogen werden.

Doch Sichtbarkeit ist nicht immer selbstverständlich. Viele Behinderungen sind unsichtbar – chronische Erkrankungen, psychische Beeinträchtigungen oder neurodivergente Formen des Seins, die man auf den ersten Blick nicht erkennt.
Andere sind sichtbar und prägen den Alltag von Menschen unmittelbar. Beide Formen beeinflussen das Leben, beide verdienen Anerkennung, Unterstützung und barrierefreie Zugänge zu allen Bereichen des Lebens.

Heute möchten wir auch insbesondere die Perspektiven und Bedürfnisse von trans*, inter*, agender* und nicht-binären* Menschen mit Behinderungen sichtbar machen. Sie erfahren häufig Mehrfachdiskriminierungen – z. B. im Gesundheitswesen, in behördlichen Kontexten, in der Schule oder im Arbeitsleben.

Inklusion heißt, geschlechtliche Vielfalt mitzudenken.
Barrierefreiheit bedeutet, niemanden zurückzulassen – weder aufgrund einer sichtbaren noch einer unsichtbaren Behinderung noch aufgrund von Geschlecht oder Identität.

Lasst uns gemeinsam weiter dafür arbeiten, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben, teilzuhaben, sich zu entfalten und sicher sie selbst zu sein.

 


ENG

„December 3rd – Today is International Day of Persons with Disabilities.“

A day that reminds us how essential accessibility, participation, and self-determination are for all people — and how much work still lies ahead. A day meant to highlight that true inclusion can only succeed when all people — with visible or invisible disabilities, of all genders, identities, and forms of expression — are heard, respected, and included.

The UN General Assembly established the International Day of Persons with Disabilities in 1992 with Resolution 47/3. The goal of this day is to raise awareness of the lived realities of persons with disabilities worldwide and to advocate for their dignity, rights, and well-being.
At the same time, the day is meant to show how much our society benefits when persons with disabilities are naturally included in all areas of political, social, economic, and cultural life.

But visibility is not always a given. Many disabilities are invisible — chronic illnesses, mental health conditions, or neurodivergent ways of being that are not immediately apparent.
Others are visible and shape people’s everyday lives directly. Both forms impact life, and both deserve recognition, support, and barrier-free access to all areas of life.

Today, we also want to highlight the perspectives and needs of trans*, inter*, agender*, and non-binary* persons with disabilities. They often experience multiple forms of discrimination — for example in healthcare, in administrative settings, in school, or at work.

Inclusion means considering gender diversity.
Accessibility means leaving no one behind — neither because of a visible nor an invisible disability, nor because of gender or identity.

Let us continue working together to ensure that all people have equal opportunities to participate, to grow, and to safely be themselves.”

 

Trans Day of Rememberance – Wir gedenken der Opfer von Transfeindlichkeit

Der Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit, auch Trans Day of Remembrance (TDoR) genannt, der jährlich am 20. November begangen wird, ist ein weltweiter Gedenktag für all jene, die aufgrund von Hass, Intoleranz und Ablehnung gegenüber trans* Menschen ihr Leben verloren haben. Seit dem Jahr 2009 werden die Opfer von @tgeu erfasst. In diesem Jahr gedenken wir weiterer 281 ermordeter Menschen, eine Zahl, die seit Beginn der Erhebung stetig angestiegen ist und mittlerweile die 5000 überschreitet. In 90% der Fälle handelt es sich um Femizide. Schwarze Menschen und Menschen of colour sowie Sexarbeitende sind, gefolgt von Aktivistis am stärksten von Gewalt betroffen. In Europa haben 5 Menschen ihr Leben verloren.

Es ist wichtig zu betonen, dass nicht jede Person, die im Rahmen des Transgender Day of Remembrance gewürdigt wird, sich selbst als trans verstanden hat – sei es Drag Queens, Cross-Dresser oder viele andere. Dennoch sind sie alle Opfer der Gewalt, die auf transfeindlicher Vorurteilsbildung basiert.

Der 20. November wurde als Gedenktag gewählt, um Rita Hester zu ehren, deren tragische Ermordung am 28. November 1998 den Anstoß für das Webprojekt „Remembering Our Dead“ (An unsere Toten erinnern) gab. Auch heute, mehr als zwei Jahrzehnten später, bleibt ihr Mord, wie die meisten Morde an trans* Menschen, unaufgeklärt.


The Trans Day of Remembrance* (TDoR), observed annually on November 20th, is a worldwide day of remembrance for those who have lost their lives due to hatred, intolerance, and rejection of trans people. Since the year 2009, the victims have been documented by @tgeu. This year, we remember an additional 281 murdered individuals, a number that has steadily increased since the collection began and now exceeds 5000. In 90% of cases, these are femicides. Black people and people of color, as well as sex workers, are most affected by the violence, followed by activists. In Europe, 5 people have lost their lives.

It is important to emphasize that not every person commemorated on the Transgender Day of Remembrance identified as trans—including Drag Queens, Cross-Dressers, and many others. Nonetheless, all of them were victims of violence rooted in transphobic prejudice.

November 20th was chosen as the day of remembrance to honor Rita Hester, whose tragic murder on November 28th, 1998 sparked the creation of the web project „Remembering Our Dead.“ Even today, more than two decades later, her murder—like most murders of trans* people—remains unsolved.

Trans Murder Monitoring 2025 reveals new trend in anti-trans violence: Systematic targeting of activists and movement  leaders

8. November – Intersex Day of Solidarity / We go purple

8. November – Intersex Day of Solidarity
We go purple
#europegoespurple
 
Intergeschlechtliche Menschen erleben weltweit:
• Ausgrenzung
• Diskriminierung
• und Gewalt
In Deutschland ist Verfolgung aufgrund des Geschlechts ein anerkannter Asylgrund.
Dennoch gibt es für inter* Personen im Asylverfahren zahlreiche Hürden.
 
Wir stehen solidarisch an der Seite der weltweiten Inter-Community!
Wir fordern:
Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt
• Rechtliche Gleichstellung
• Konkreten Schutz intergeschlechtlicher Menschen
Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit.
Gemeinsam für mehr Solidarität.
 
#europegoespurple
 

ENG

8. November – Intersex Day of Solidarity
We go purple.
#EuropeGoesPurple

Intersex people around the world face

  • exclusion
  • discrimination
  • and violence.

In Germany, persecution based on sex characteristics is a recognized reason for asylum.

But: Intersex asylum seekers still face significant barriers.

 

We stand in solidarity with the global intersex community!
We demand:

  • Recognition of gender diversity
  • Equal rights
  • Concrete protection measures for inter* people

Let’s work together for greater visibility!

Let’s work together for greater solidarity!

#europegoespurple

Inter Awarness Week / Unsere Forderungen für Inter Awareness & Inter Solidarität

Inter Awarness Week

Unsere Forderungen für Inter Awareness & Inter Solidarität

 

Körperliche Selbstbestimmung

Wir fordern:

Das Ende von nicht-eingewilligten Operationen an intergeschlechtlichen Kindern –

wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht!

Körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht.

 

Bildung & Ausbildung

Inter*-Themen müssen fest in Lehrplänen und Ausbildungs-Curricula verankert sein:

• bei Hebammen

• in der Medizin

• in der Pflege

• in der Sozialen Arbeit

Wissen schützt Menschenrechte.

 

Selbstbestimmung

Wir fordern die freie und einfache Änderung des Geschlechtseintrags –

ohne Hürden, Sperrfristen oder Wartezeiten wie im aktuellen Selbstbestimmungsgesetz!

 

Anerkennung & Entschädigung

Inter*Personen, die ohne Zustimmung operiert wurden, brauchen:

Anerkennung des Unrechts

• Konkrete Entschädigung

Verletzungen müssen benannt und wiedergutgemacht werden.

 

Förderung & Finanzierung

Wir fordern ausreichende finanzielle Mittel für Inter-Verbände & Initiativen.

Nur so können:

• Beratungen

• Aufklärungsarbeit

• Selbsthilfe

stattfinden und wachsen.

 

Gesundheit & Versorgung

Inter* Personen aller Altersgruppen brauchen eine:

angemessene, sensible medizinische Versorgung

• ohne Diskriminierung oder Pathologisierung

Gesundheit ist ein Recht – nicht ein Risiko.

 

Sichtbarkeit & Solidarität

Mehr flächendeckende Aufklärung über geschlechtliche Vielfalt!

Starke Solidarität mit trans, inter und nicht-binären Communities.

Schluss mit Pathologisierung & gesellschaftlicher Abwertung!

 

Intersex rights are human rights!

Fordert mit uns Gerechtigkeit, Sichtbarkeit & Selbstbestimmung!

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Verlinkt Inter*-Initiativen.

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit!

 

#europegoespurple #IntersexAwarenessDay


Eng

Inter Awarness Week

Our Demands for Inter Awareness & Solidarity

 

Bodily Autonomy
We demand:
An end to non-consensual surgeries on intersex children –
if there is no medical necessity.

Bodily integrity is a human right.

 

Education & Professional Training
Inter* topics must be firmly embedded in school curricula and training programs:
• for midwives
• in medicine
• in nursing
• in social work

Knowledge protects human rights.

 

Self-Determination
We demand the free and easy legal change of gender entry
without bureaucratic hurdles, waiting periods, or restrictions like those in the current Self-Determination Act.

 

Recognition & Compensation
Inter* people who were operated on without consent deserve:
• Public recognition of the injustice
• Concrete financial compensation

Harms must be named – and redressed.

 

Support & Funding
We demand sufficient financial resources for inter organizations and initiatives*.
This is essential for:
• Counseling services
• Educational outreach
• Self-help work

No justice without funding.

 

Healthcare & Access
Inter* people of all ages need:
• Appropriate and sensitive medical care
• Free from discrimination and pathologization

Healthcare is a right – not a risk.

 

Visibility & Solidarity
We need more nationwide education on gender diversity.
We stand for strong solidarity between trans, inter, and non-binary communities*.
Stop the pathologization and social devaluation of people outside the binary!

 

Intersex rights are human rights!
Join us in demanding justice, visibility, and self-determination!
Share this post.
Tag inter* initiatives.
Let’s work together for greater visibility!

 

#europegoespurple #IntersexAwarenessDay

 

 

Inter Awarness Week / Körperliche Unversehrtheit und Gesundheit

Inter Awarness Week

Körperliche Unversehrtheit und Gesundheit

„Herzlichen Glückwunsch es ist ein gesundes Kind“

Wird Intergeschlechtlichkeit immer bei der Geburt erkannt?

– Nein, nicht immer.

• Oft erst wenn die Pubertät unerwartet verläuft,

• oder auch im späteren Lebensalter,

• aber eben auch bereits bei der Geburt.

 

Liegt ein medizinischer Notfall vor?

Intergeschlechtlichkeit tritt in den verschiedensten Formen auf, z.B. CAIS, PAIS, Gonadendysgenesie und andere.

Bei den meisten dieser Formen liegt kein medizinischer Notfall vor.

Ausnahmen:

• CAH bzw. AGS mit Salzverlust

• Blasenexstrophie

Zum Weiterlesen: Was ist es denn?

(Was ist es denn? Intergeschlechtlichkeit / DSD – Ein Ratgeber für Hebammen / Geburtshelfer*innen)

 

Was dennoch geschah

Seit den 1960er Jahren wurden inter Kinder oft:

• operiert

• hormonell behandelt

• ohne medizinische Notwendigkeit

• ohne ihre Zustimmung

Ein massiver Eingriff in ihre Rechte!

 

Die Folgen

Viele Betroffene erlebten:

• körperliche & seelische Traumata

• Scham & Geheimhaltung

• Verlust der Selbstbestimmung

Das ist eine Menschenrechtsverletzung.

 

Aktuelle Lage in Deutschland

Seit 2021 sind unnötige OPs an inter Kindern verboten.

Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung – BGB §1631e

ABER:

• Lücken im Gesetz

• Pathologisierung bleibt

• Gleichstellung ist noch nicht erreicht

 

Was jetzt wichtig ist

Volle körperliche Autonomie

Rechtliche Gleichstellung

Sichtbarkeit & Aufklärung

Wir brauchen eine Gesellschaft, die die Vielfalt menschlicher Körper anerkennt und die Unversehrtheit aller Körper respektiert!

Menschenrechte gelten für alle – auch für inter* Personen!

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit!

#europegoespurple #interawarenessweek


Eng

Inter Awareness Week

Bodily Integrity and Health

“Congratulations, it’s a healthy child!”
Is intersex always detected at birth?
— Not always.

It may only be discovered:
• during unexpected puberty development
• later in life
• but sometimes right at birth

 

Is there a medical emergency?
Intersex traits appear in many forms – e.g. CAIS, PAIS, gonadal dysgenesis, and others.

In most cases, there is no medical emergency.
Exceptions include:
• CAH (Congenital Adrenal Hyperplasia) with salt loss
• Bladder exstrophy

Want to learn more? Was ist es denn?

(Was ist es denn? Intergeschlechtlichkeit / DSD – Ein Ratgeber für Hebammen / Geburtshelfer*innen)

 

What still happened
Since the 1960s, intersex children were often:
• operated on
• given hormones
• without medical necessity
• without their consent

A massive violation of their rights!

 

The consequences
Many affected people experienced:
• physical & emotional trauma
• shame & secrecy
• loss of bodily autonomy

This is a human rights violation.

 

Current situation in Germany
Since 2021, unnecessary surgeries on intersex children are banned.
Law: BGB §1631e – Protection of children with variations of sex characteristics

BUT:
• Legal loopholes remain
• Pathologization continues
• Full equality has not yet been achieved

 

What matters now
Full bodily autonomy
Legal equality
Visibility & education

We need a society that recognizes the diversity of human bodies and respects bodily integrity for all.

Human rights apply to everyone — including inter people!
Let’s raise visibility together!

#europegoespurple #interawarenessweek

Inter Awarness Week

Inter Awarness Week

Was bedeutet Intergeschlechtlichkeit?

Was heißt intergeschlechtlich?

Intergeschlechtliche Menschen haben Körper, die nicht eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ sind.

Das betrifft z. B.:

• Genitalien

• Chromosomen

• Hormone

• innere/äußere Geschlechtsorgane

 

Kein „entweder oder“

Die Vielfalt intergeschlechtlicher Körper zeigt:

Geschlecht ist nicht binär!

Viele Vorstellungen über „männlich“ & „weiblich“ sind gesellschaftlich gemacht.

 

Hör auf Inter-Stimmen!

Folge diesen Organisationen für mehr Infos & Perspektiven:

@intergeschlechtliche.menschen

@oii_germany

@inter_bei_triq

@lakointernrw

@interberatung.niedersachsen

@vimoe_at

 

Sprich darüber. Teile den Beitrag.

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit!

#europegoespurple #intersexawarenessday


Eng

Intersex Awarness Week

What does intersex mean?

 

What does „intersex“ mean?
Intersex people have bodies that do not fit strictly into “male” or “female” categories.
This can involve:

  • Genitalia
  • Chromosomes
  • Hormones
  • Internal/external reproductive organs

 

Not “either/or”
The diversity of intersex bodies shows:
Gender is not binary!
Our ideas of “male” & “female” are largely shaped by society.

 

Listen to intersex voices!
Follow these organizations for more info & perspectives:
@intergeschlechtliche.menschen
@oii_germany
@inter_bei_triq
@lakointernrw
@interberatung.niedersachsen
@vimoe_at

 

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Let’s work together for greater visibility!

#europegoespurple #intersexawarenessday

Mit Herz dabei – ohne sich kaputt zu machen Ein Workshop für nachhaltiges Ehrenamt und Selbstfürsorge

Mit Herz dabei – ohne sich kaputt zu machen

Ein Workshop für nachhaltiges Ehrenamt und Selbstfürsorge

26.9., 15:00 – 19:00 Uhr, Erfurt

Mit Bea Tholen ( www.camino-oe.de )

Anmeldung: empowerment@trans-inter-aktiv.org

Etwas gemeinsam bewegen macht Freude – und manchmal auch müde. Gerade in queeren, jungen Gruppen und Initiativen gibt es viele Ideen und viel Engagement, aber oft auch die Gefahr, dass einzelne sich zu viel aufladen oder niemand so richtig auf die eigenen Grenzen achtet.

In diesem Workshop schauen wir gemeinsam: Wie können wir unsere Kräfte so verteilen, dass alle beteiligt sind, ohne dass jemand ausbrennt? Welche Strukturen helfen, Verantwortung fair zu teilen? Und wie können Haupt- und Ehrenamt gut zusammenarbeiten, ohne dass es Schieflagen gibt?

Mit kurzen Inputs, praktischen Übungen und Austausch entwickeln wir konkrete Ideen, die ihr direkt in euren Vereinen, Gruppen und Initiativen ausprobieren könnt. So, dass ihr am Ende mit neuen Impulsen und frischen Ideen für euer Ehrenamt nach Hause geht.

Referent*in Bea Tholen: Ich begleite als Supervisorin seit über 15 Jahren Vereine und ehrenamtliche Initiativen durch Höhen und Tiefen. Das Thema „Langfristiges Engagement ohne kaputt zu gehen“, liegt mir besonders am Herzen.

Der Veranstaltungsort ist barrierearm. Es gibt während der Veranstaltung die Möglichkeit sich in einen ruhigen, gemütlichen Hinterraum zurückzuziehen. Bitte teile uns bei der Anmeldung mit, was Du brauchst um gut dabei sein zu können.

 


Involved by heart – Without Burning Out
 A Workshop for Sustainable Volunteering and Self-Care

26.9., 15:00 – 19:00 Uhr, Erfurt

By Bea Tholen ( www.camino-oe.de )

Registration: empowerment@trans-inter-aktiv.org

Doing something together brings joy – and sometimes also fatigue. Especially in queer, young groups and initiatives, there are many ideas and a lot of commitment, but often the risk that individuals take on too much or that no one really pays attention to their own limits.

In this workshop, we will look together at how we can distribute our strengths so that everyone is involved without anyone burning out. What structures help to share responsibility fairly? And how can paid and volunteer work collaborate well without imbalances?

With short inputs, practical exercises, and exchanges, we will develop concrete ideas that you can directly try out in your clubs and initiatives. This way, you will leave with new impulses and fresh ideas for your volunteer work.

Speaker: Bea Tholen (www.camino-oe.de): As a supervisor, I have been supporting clubs and volunteer initiatives through ups and downs for over 15 years. The topic of „long-term engagement without burning out“ is particularly close to my heart.

The venue is partially accessible, but not barrier-free. Further information on request. During the event, there will be an opportunity to retreat to a quieter, cozy back room. Please let us know when registering what you need to participate comfortably.

Registration: empowerment@trans-inter-aktiv.org

 

Spendenaufruf – Donation Appeal für die Grabpflege von Lili Elbe

Spendenaufruf: Pflege von Lili Elbes Grab – Ein Erbe bewahren

Lili Elbe (28.12.1882 – 13.09.1931) war nicht nur eine Frau, die eine bahnbrechende Rolle in der Geschichte der Transgender-Bewegung spielte, sondern auch eine mutige Pionierin, die die Welt ein Stück gerechter machte. Sie war die erste Person in Deutschland, die eine geschlechtsangleichende Operation durchführte. Ihre Geschichte, ihre Kämpfe und ihr Mut haben unzählige Menschen inspiriert und sind ein wichtiges Symbol für Selbstbestimmung und das Recht auf Identität. Doch trotz all ihres Beitrags zur Gesellschaft droht ihre Geschichte, in Vergessenheit zu geraten – und genau das wollen wir verhindern.

Lili Elbes Grab – Ein Symbol für Mut und Hoffnung

Lili Elbe starb 1931 und fand ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof in Dresden. Ihr Grab ist ein bedeutendes Wahrzeichen der LGBTQIA+ Geschichte. Doch wie bei vielen historischen Stätten, die für wichtige gesellschaftliche Veränderungen stehen, ist die Pflege des Grabs nicht immer gewährleistet. Um sicherzustellen, dass das Grab von Lili Elbe weiterhin in Würde und Respekt gepflegt wird, trägt unser Verein die Verantwortung für die Grabpflege.

Warum brauchen wir deine Hilfe?

Die Pflege von Lili Elbes Grab ist nicht nur eine respektvolle Geste gegenüber einer außergewöhnlichen Frau, sondern auch ein Beitrag zur Bewahrung ihrer Geschichte und ihres Erbes. Durch die fortlaufende Pflege des Grabs sorgen wir dafür, dass zukünftige Generationen an Lili Elbes Lebensweg erinnert werden und ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

Wir als Verein haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Pflege zu organisieren. Allerdings sind wir auf Spenden angewiesen, um die nötigen Mittel für regelmäßige Pflegearbeiten sicherzustellen. Die Spenden fließen direkt in die Grabpflege und in die langfristige Erhaltung der Gedenkstätte.

So kannst du helfen:

Spende für Lili Elbes Grabpflege

Jeder Beitrag, egal wie klein, hilft dabei, die Grabpflege und die Erinnerung an Lili Elbe zu sichern. Wenn du möchtest, dass ihre Geschichte weiterhin lebendig bleibt, kannst du uns mit einer Spende unterstützen.

Spendenkonto:
 IBAN: DE54 8605 5462 0391 0082 42
 Stichwort/Verwendungszweck: Lili Elbe

Deine Spende trägt direkt zur Pflege des Grabs bei und hilft uns, Lili Elbes Erbe für künftige Generationen zu bewahren.

Lili Elbe – Ein Erbe, das nicht vergessen werden darf

Lili Elbes Leben war eine Herausforderung gegen gesellschaftliche Normen. Sie war eine der ersten Menschen, die in einer Zeit, in der Transgender-Themen kaum beachtet wurden, den Schritt wagte, ihr wahres Ich zu leben. Ihre Entscheidung, sich einer geschlechtsangleichenden Operation zu unterziehen, war ein mutiger Schritt für ihre eigene Identität, aber auch ein richtungsweisender Moment für die gesellschaftliche Akzeptanz von Transgender-Personen.

Trotz der vielen Jahre, die seit ihrem Tod vergangen sind, bleibt Lili Elbe ein Symbol für den Kampf um Gleichberechtigung und die Anerkennung von Identität. Durch die Pflege ihres Grabes ehren wir nicht nur ihre persönliche Reise, sondern auch den Widerstand gegen Diskriminierung und für die Rechte der LGBTQIA+ Gemeinschaft weltweit.

Gemeinsam können wir ihr Erbe bewahren

Mit deiner Unterstützung können wir sicherstellen, dass Lili Elbes Grab weiterhin ein Ort des Gedenkens und der Hoffnung bleibt. Deine Spende ist mehr als nur eine finanzielle Unterstützung – sie ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung für das Leben einer Frau, die zu Lebzeiten und darüber hinaus Geschichte schrieb.

Wir danken dir im Voraus für deine Hilfe. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Lili Elbes Erbe nie vergessen wird.

 


 

Donation Appeal: Maintaining Lili Elbe’s Grave – Preserving a Legacy

Lili Elbe (28.12.1882 – 13.09.1931) was not just a woman who played a groundbreaking role in the history of the transgender movement, but also a courageous pioneer who made the world a bit fairer. She was the first person in Germany to undergo gender-affirming surgery. Her story, her struggles, and her bravery have inspired countless people and remain a powerful symbol of self-determination and the right to identity. Yet, despite all her contributions to society, her story risks being forgotten – and we cannot allow that to happen.

Lili Elbe’s Grave – A Symbol of Courage and Hope

Lili Elbe passed away in 1931 and was laid to rest in a cemetery in Dresden. Her grave stands as an important landmark in LGBTQIA+ history. However, like many historical sites that represent significant societal change, the maintenance of her grave is not always guaranteed. To ensure that Lili Elbe’s grave continues to be lovingly cared for, our organization has the responsibility of its upkeep.

Why Do We Need Your Help?

Maintaining Lili Elbe’s grave is not just a gesture of respect toward an extraordinary woman but also a commitment to preserving her history and legacy. By ensuring that her grave is properly cared for, we are ensuring that future generations will remember her story and the impact she had on society.

Our organization has taken on the task of coordinating the maintenance of the grave. However, we are relying on donations to cover the costs of regular upkeep. All funds raised will go directly toward the grave’s care and the long-term preservation of this historic memorial.

Here’s How You Can Help:

Donate to Maintain Lili Elbe’s Grave

Every contribution, no matter how small, will help ensure the ongoing maintenance of Lili Elbe’s grave and the preservation of her legacy. If you want to help keep her story alive, you can support us with a donation.

Donation Account:
 IBAN: DE54 8605 5462 0391 0082 42
 Reference/Purpose: Lili Elbe

Your donation goes directly toward the upkeep of the grave and ensures that Lili Elbe’s legacy is preserved for future generations.

Lili Elbe – A Legacy That Must Not Be Forgotten

Lili Elbe’s life was a courageous stand against societal norms. She was one of the first people to undergo gender-affirming surgery at a time when transgender issues were largely ignored. Her decision to transition was a brave step toward living her true identity, but it was also a watershed moment for the societal acceptance of transgender individuals.

Despite the many years that have passed since her death, Lili Elbe remains a symbol of the fight for equality and the recognition of identity. By maintaining her grave, we honor not only her personal journey but also the broader fight against discrimination and for the rights of the LGBTQIA+ community worldwide.

Together, We Can Preserve Her Legacy

With your support, we can ensure that Lili Elbe’s grave continues to be a place of remembrance and hope. Your donation is more than just financial support – it is a sign of respect and acknowledgment for the life of a woman who made history, both in her lifetime and beyond.

We thank you in advance for your support. Together, we can ensure that Lili Elbe’s legacy will never be forgotten.

 

“Innere Landschaften entdecken – eine kreative, spielerische, nachdenkliche Reise durch Körper und Empfinden ”

„Innere Landschaften entdecken – eine kreative, spielerische, nachdenkliche Reise durch Körper und Empfinden“

 

City: Erfurt (in den Räumen von thadine)

City eng.: Erfurt (in the rooms of thadine (antidiscrimination in Thuringia)

Date: 4.10.25, + optionales Kennenlernen und Schnupperkurs: 17.09.25, 18–19 Uhr (online)

Date eng.: 4th oct. 25, + optional free trial session on September 17th 2025, 6-7 pm (online)

Anmeldung: empowerment@trans-inter-aktiv.org

Registration: empowerment@trans-inter-aktiv.org

 

Was, wenn wir unseren Körper nicht als etwas betrachten, das funktionieren soll und fremd(zu)geschrieben wird – sondern als eine lebendige Landschaft im Wandel? Mit Seen der Ruhe, Wüsten der Erschöpfung, wind-bewegten Weiten der Sehnsucht, uralten Wälder voller Geschichten, schweren moosbewachsenen Wackersteinen, erfrischenden Wasserfällen und stillen Orten, die gehört werden wollen?

In diesem 4-stündigen Workshop (04.10.25, 14–18 Uhr, Erfurt) erkunden wir den Körper kreativ und spürend – möglichst weit jenseits von Leistungsansprüchen oder medizinischen/gesellschaftlichen Zuschreibungen. Du entwickelst deine eigene Körperkarte und wirst eingeladen, andere behutsam an deiner inneren Topografie teilhaben zu lassen.

Im Workshop wird es auch Raum geben für:

  • ein achtsames Ankommen & Kennenlernen,
  • das Erkunden von Sicherheit im Körper (safety explorations),
  • alltagstaugliche Selbstregulations-Techniken

Der Workshop ist offen für alle queeren Körper & Erfahrungswelten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur Lust auf Spüren & Erkunden.

  • Optionales Online-Kennenlernen und Schnuppern: 17.09.25, 18–19 Uhr
  • max. 14 Teilnehmende
  • Anmeldung & Rückfragen an (empowerment@trans-inter-aktiv.org)
  • Teile da gern mit: deine Vorerfahrungen, was du brauchst, um gut teilzunehmen & was du ggf. zu deiner Positionierung sagen möchtest.
  • Geleitet von Gregöre –www.gregoere-begleitung.de; https://www.instagram.com/gregoere_eli/

Mit großem Dank an Kuem (www.queerbodywork.net) für die Inspiration aus Körperlandschaften & Nino Mar Seliz (https://verkoerperungsatelier.com/) für die Begleitung

Diese Veranstaltung wird vom Projekt „TIN* Resilienz durch Gemeinschaft – trans, inter und nichtbinäre Personen überregional in Verbindung“ von TIAM e.V. ausgerichtet. Das Projekt wird durch die Deutsche Fernsehlotterie der Stiftung Deutsches Hilfswerk gefördert.

 

English:

„Discovering Inner Landscapes – a Creative, Playful, Reflective Journey through Body and Sensation“

What if we do not view our body as something that should function and is externally defined, but rather as a living landscape in transformation?

With lakes of tranquility, deserts of exhaustion, wind-swept expanses of longing, ancient forests full of stories, heavy moss-covered boulders, refreshing waterfalls, and quiet places that want to be heard?

In this 4-hour workshop (Oct. 4th 2025, 2-6pm, Erfurt), we will explore the body creatively and sensually – as far beyond performance demands or medical/social labels as possible. You will develop your own body map and be invited to gently share your inner topography with others.

The workshop will also provide space for:

  • Mindful arrival and getting to know each other
  • Exploring safety in the body (safety explorations)
  • Practical self-regulation techniques

The workshop is open to all queer bodies and experiences. No prior knowledge is required – just a desire to feel and explore.

  • Optional online introduction and taster session: Sept.17th 2025, 6-7 pm
  • Maximum of 14 participants
  • Registration & inquiries at empowerment@trans-inter-aktiv.org
  • Please feel free to share: your prior experiences, what you need to participate well, and anything you might want to say about your positioning.
  • Led by Gregöre – www.gregoere-begleitung.de; https://www.instagram.com/gregoere_eli/

With great thanks to Kuem (www.queerbodywork.net) for the inspiration from body landscapes & Nino Mar Seliz (https://verkoerperungsatelier.com/) for the support.

This event is organized by the project „TIN* Resilience through Community – connecting trans, inter, and non-binary individuals across regions“ by TIAM e.V. The project is funded by “Deutsche Fernsehlotterie” of the “Stiftung Deutsches Hilfswerk”.

 

 

Meet and Mingle Austausch und Vernetzungsveranstaltung

English version below

Meet and Mingle/ Austausch und Vernetzungstreffen:

„un-sichtbar“ ist das diesjährige Thema des Fokus Festivals – auch viele Queers (müssen sich) überlegen, wie und wo sie sich zeigen und sichtbar werden

Wir laden alle Queers ein, beim „meet and mingle“ dabei zu sein., egal ob Du in Görlitz wohnst, beim Art and Activism Camp dabei bist oder wegen des Fokus Festivals da bist. Wir möchten einen Raum für Austausch und fürs Knüpfen neuer Kontakte schaffen. Hier soll Gemeinschaft erlebbar werden! Denn Gemeinschaft stärkt: Ob du dich mit anderen Queers über ähnliche Erfahrungen austauschst, vom Engagement in verschiedenen kleinen und großen Orten hörst, oder einfach erlebst, dass du in diesem Raum sein darfst, wer und wie du bist. Das gibt Dir wieder neue Kraft –  Community is Resistance! Lass uns gemeinsam eine queerfeministische Zukunft gestalten.

Wir treffen uns am Freitag, (15.08.), 16 Uhr im Garten der FLINTA*rie.

Teile uns gern mit, was Du brauchst, um gut dabei zu sein: empowerment@trans-inter-aktiv.org

Die Veranstaltung wird vom Projekt „tin* Resilienz durch Gemeinschaft – trans* inter* und nichtbinäre Personen überregional in Verbindung“ von TIAM e.V. organisiert. Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Fernsehlotterie der Stiftung Deutsches Hilfswerk.

English version:

„Un-visible is this year’s theme of Focus Festival – many queers also have to reflect on how and where they can express themselves and become visible. We warmly invite all queers to join us for our meet and mingle, whether you live in Görlitz, are participating in the Art and Activism Camp, or are attending the Focus Festival. Our goal is to create a welcoming space for exchange and to foster new connections. This is where community comes to life! Because community empowers: whether you share your experiences with fellow queers, hear about engagement in various small and large venues, or simply feel that you can be your authentic self in this space. This experience can renew your strength – Community is Resistance! Let’s create a queer-feminist future together.

We will gather on Friday, August 15th, at 4 PM in the garden of FLINTA*rie.

Please let us know what you need to feel comfortable participating: empowerment@trans-inter-aktiv.org

This event of the project “tin* Resilienz durch Gemeinschaft – trans* inter* und nichtbinäre Personen überregional in Verbindung” (eng.: “tin* resilience through community – trans* inter* and nonbinary people in cross-regional connections”) by TIAM e.V. is funded by Deutsche Fernsehlotterie by the foundation Deutsches Hilswerk.