TIAM Birthday Get together // 4. Oktober 2025 // Leipzig

Wir feiern 11 Jahre TIAM!

Nach unserem großartigen 10. Geburtstag im letzten Jahr möchten wir auch dieses Jahr wieder mit euch zusammenkommen – in einer etwas kleineren, aber genauso feierlichen Variante!

Wann?
Am 4. Oktober 2025, ab 14:00 Uhr starten wir mit der jährlichen Mitgliederversammlung (für alle, die Mitglied werden wollen oder es schon sind) und ab 16:00 Uhr mit einem fröhlichen Get-together!

Wo?
In Leipzig – Ort nach Anmeldung

Wir haben einiges geplant:

  • Ein Kaffeeklatsch mit Mitbring-Buffet, bei dem jeder etwas zum Buffet beisteuern kann
  • Tanzkaraoke, um das Tanzbein zu schwingen und gemeinsam Spaß zu haben
  • Brettspiele für alle, die es ruhiger mögen
  • Unsere jährliche Mitgliederversammlung für alle Mitglieder oder diejenigen, die es werden wollen

Wir feiern 11 Jahre TIAM11 Jahre für trans, inter und nicht-binäre Menschen in Mitteldeutschland!

Meldet euch bitte an unter:
lio.riske@trans-inter-aktiv.org

Wir freuen uns über alle, die dabei sind!

 

 

We’re celebrating 11 years of TIAM!

After our fantastic 10th birthday last year, we want to come together again this year – in a slightly smaller, but just as festive way!

When?
On October 4, 2025, we will start with the Annual Membership Meeting at 2:00 PM (for all members or those who want to join) and the Get-Together at 4:00 PM.

Where?
In Leipzig – exact address after registration

Here’s what we have planned:

  • A coffee and cake (bring something to share)
  • Dance Karaoke, to get on the dance floor and have fun
  • Board games for those who prefer a more relaxed vibe
  • Our Annual Membership Meeting for members or anyone interested in joining

We are celebrating 11 years of TIAM11 years of support for trans, inter, and non-binary people in Central Germany!

Please register at:
 lio.riske@trans-inter-aktiv.org

We’re excited to see you there!

Runder Tisch Queere Gesundheit

Du arbeitest in einer Beratungsstelle und möchtest dich zu einem Beratungsfall austauschen, in welchem es um gesundheitsrelevante Bedarfe geht? Du bist selbst in der Gesundheitsversorgung tätig und möchtest dich mit queeren Strukturen vernetzen? Du setzt dich politisch für queere Menschen in der Gesundheitsversorgung ein und möchtest Synergien erzeugen?
Der Runde Tisch Queere Gesundheit ist ein Fachvernetzungsgremium für alle Menschen, die im Bereich Gesundheitsversorgung für queere Menschen tätig sind. Das Gremium versteht sich multiperspektivisch und möchte zu einer mitteldeutschen Vernetzung in diesem Bereich beitragen. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung für queere Menschen zu verbessern und sich gegenseitig in diesem Arbeitsfeld zu stärken.

Wir treffen uns jeweils im Frühjahr und Herbst online und im Sommer in Präsenz.

Was erwartet euch diesen Sommer?

How to CARE in times of crisis – ein Workshop zu Co-regulation, Agency, Resilienz und Empathie

Was bedeutet Agency in Zeiten von multiplen Krisen und erstarkendem Faschismus?
Wie können wir inmitten von Erschütterung und Kontrollverlust miteinander in Verbindung bleiben?
Was heißt es, im Körper und im Spüren zu bleiben, wenn um uns herum alles eng wird?

Denn:

„We cannot organize for collective liberation without tending to the nervous systems of the people doing the organizing.”
– @eroticsofliberation

Euch erwartet ein traumasensibler Raum, der Elemente aus dem NARM (neuro-affective relational model) Model zur Bearbeitung von komplexen Traumata verbindet mit Embodiment, Tanz und Körperarbeit.

Self- und Community-Care verstehen wir nicht als Wellnessangebot – sondern als radikale Praxis, in der Schmerz, Trauer, Wut, Erschöpfung und Unruhe willkommen sind.

Leitung:
Ali Schwartz (keine Pronomen)
Systemische Therapie (DGSF), NARM practitioner (i.A.)
Tanz, Performance, Contact Improvisation
www.alinican.com

Datum: 24.09.2025

Zeit: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: Leipzig, Adresse auf Anfrage

Wir freuen uns über eure Teilnahme! Bittet meldet euch bei lio.riske@trans-inter-aktiv.org, wenn ihr Interesse an einer Teilnahme habt.

QUEER ART & ACTIVISM CAMP – FOKUS FESTIVAL GÖRLITZ 10.-17.08.2025

Einladung zum Queer Art and Activism Camp beim Fokus-Festival Görlitz!

Möchtest du aktiv für die Sichtbarkeit von tin* Personen und Queers eintreten und das Hinterland mit eigenen künstlerischen und aktivistischen Beiträgen stärken? Dann sei  bei unserem Queer Art and Activism Camp vom 10. bis 17. August 2025 in Görlitz dabei!

Unter dem Motto „unSICHTBAR“ setzen wir ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und die Rechte von tin* und queeren Communities. Das Camp bietet dir die Möglichkeit, dich aktiv zu vernetzen, gemeinsam kreative und politische Aktionen zu entwickeln und direkt beim Fokus-Festival sichtbar zu machen. Unser Ziel ist es, die Stimmen und Perspektiven von tin* und queeren Personen in den ostdeutschen Bundesländern, Polen und überregional zu stärken und sichtbar zu machen.

Für wen ist das Camp?
Das Camp richtet sich an tin* Personen und queere Verbündete aus (Ost-)Deutschland und Polen zwischen 18 und 99 Jahren, die aktiv für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung eintreten möchten.

Was erwartet dich?

  • Workshops zu Körperarbeit, Introspektion, Schreiben und Resilienz, um persönliche Stärke und Aktivismus zu verbinden
  • Kreative Outputs: Kunst, Texte, Performances – Sichtbarkeit durch Kunst
  • Gemeinsame und eigene aktivistische Ideen und Aktionen einbringen
  • Teilnahme und gemeinsames Mitgestalten an der Queer Area im Rahmenprogramm des Fokus-Festivals, um queere Positionen aktiv zu fördern und sichtbar zu machen
  • Austausch und Vernetzung in einer offenen, respektvollen Atmosphäre
  • Kennenlernen lokaler queerer Strukturen in Görlitz
  • Möglichkeit bei gemeinsamen Aktivitäten neue Freund*innenschaften zu schließen

Ablauf & Gestaltung:

  • Sonntagabend 10.8.: Anreise und gemeinsames Ankommen, Kennenlernen
  • Montag bis Mittwoch: Workshops und Austausch an den Vor- und Nachmittagen, kreative und aktivistische Abende
  • Donnerstag: Abschluss der kreativen und aktivistischen Arbeiten, Vorbereitung der Beiträge für das Festival, Vernetzung mit anderen queeren Projekten
  • Freitag & Samstag: Teilnahme am Fokus-Festival, Präsentation eigener Beiträge, aktive Mitgestaltung bei „Queer Area“, weitere Vernetzung
  • Sonntag: Gemeinsames Frühstück, Rückblick, Abbau, Ausblick auf zukünftige Vernetzungen und AbschlussOptional:
    Teilnahme am CSD Bautzen am Sonntag, 10.08.2025 – eine großartige Gelegenheit, queere Sichtbarkeit auch außerhalb Görlitz zu zeigen!

Was kostet das Camp?
Die solidarische Sliding Scale liegt zwischen 155€ bis 270€. Der Normalbetrag liegt bei 210€. Wir möchten Menschen mit weniger finanziellen Mitteln die Teilnahme ermöglichen, daher können diese einen ermäßigten Preis von 155€ zahlen. Fragt uns dazu gern an. Um günstigere Plätze zu ermöglichen und die Vereinsarbeit zu unterstützen, können Menschen mit höherem Budget auch 270€+ beitragen.
Darin sind Verpflegung und ein Teil des Programms enthalten. Die Übernachtung im Gruppenraum und Workshops sind kostenlos.
Sollte die Teilnahme aus finanziellen Gründen ein Problem darstellen, meldet euch gern bei uns, wir finden eine Lösung.

Barrierefreiheit:

Der Gruppen- und Workshopraum sind nur über mehrere Stufen erreichbar. Die Schlafräume sind über das Treppenhaus zu erreichen, es gibt leider keinen Aufzug. Um den Teilnahmebeitrag möglichst gering zu halten, haben wir auf günstige Unterkünfte gesetzt und können leider keine ebenerdigen oder mit Fahrstuhl erreichbaren Räume anbieten.

Anreise & Anmeldung:
Vom Bahnhof Görlitz sind es 7 min zu Fuß zum Veranstaltungsort.

Wir freuen uns auf deine Anmeldung! Für mehr Infos und zur Anmeldung kontaktiere uns direkt: empowerment@trans-inter-aktiv.org

Lasst uns gemeinsam für die Sichtbarkeit von tin* Personen und Queers eintreten und Görlitz zu einer noch vielfältigeren, mutigen Stadt machen!

Wir freuen uns auf dich!

 

English

 

Invitation to the Queer Art and Activism Camp at the Fokus Festival Görlitz!
Would you like to actively advocate for the visibility of tin* persons and queers and strengthen the hinterland with your own artistic and activist contributions? Then join us for our Queer Art and Activism Camp from August 10 to 17, 2025, in Görlitz!
Under the motto “(in)visible” we are sending a powerful message for diversity, visibility, and the rights of tin* and queer communities. The camp offers you the opportunity to network actively, develop creative and political actions together, and make them visible during the Fokus Festival. Our goal is to amplify and highlight the voices and perspectives of tin* and queer individuals in the East German federal states, Poland, and beyond.

Who is the camp for?
The camp is aimed at tin* persons and queer allies from (East) Germany and Poland, aged 18 to 99, who want to actively promote visibility and equality.

What can you expect?
• Workshops on body work, introspection, writing, and resilience to connect personal strength with activism
• Creative outputs: art, texts, performances – visibility through art
• Contributing your own and collective activist ideas and actions
• Participation and co-creation in the Queer Area as part of the Fokus Festival program to actively promote and showcase queer positions
• Exchange and networking in an open, respectful atmosphere
• Getting to know local queer structures in Görlitz
• Opportunities to make new friends through joint activities

Schedule & Design:
• Sunday evening, August 10: Arrival, settling in, and getting to know each other
• Monday to Wednesday: Workshops and exchanges in the mornings and afternoons, creative and activist evenings
• Thursday: Finalizing creative and activist work, preparing contributions for the festival, networking with other queer projects
• Friday & Saturday: Participation in the Fokus Festival, presenting your own contributions, actively shaping the “Queer Area,” further networking
• Sunday: Shared breakfast, reflection, cleanup, outlook on future connections, and closing

Optional:
Participation in the CSD Bautzen on Sunday, August 10, 2025 – a great opportunity to showcase queer visibility outside Görlitz!

What does the camp cost?
The solidarity sliding scale ranges from €155 to €270. The standard fee is €210. We want to enable people with fewer financial means to participate, so they can pay a reduced price of €155. Feel free to ask us about this. To support affordable spots and our organizational work, people with a higher budget can contribute €270+
This includes meals and part of the program. Accommodation in the group room and workshops are free of charge.
If financial reasons make participation difficult, please contact us – we will find a solution.

Accessibility:
The group and workshop room are only accessible via several steps. The sleeping rooms are reached via the staircase; unfortunately, there is no elevator. To keep participation costs low, we have chosen affordable accommodations and cannot offer ground-floor or elevator-accessible rooms.

Arrival & Registration:
From Görlitz train station, it’s a 7-minute walk to the venue.
We look forward to your registration! For more info and to register, contact us directly: empowerment@trans-inter-aktiv.org

 

Let’s work together to promote the visibility of tin* persons and queers and make Görlitz an even more diverse and courageous city!

We look forward to seeing you!

 

POLISH

 

Zaproszenie na Obóz Sztuki i Aktywizmu Queer podczas Fokus-Festival w Görlitz!
Chcesz aktywnie działać na rzecz widoczności tin* osób i społeczności queer oraz wzmacniać region własnymi artystycznymi i aktywistycznymi wkładami? Dołącz do nas na nasz Obóz Sztuki i Aktywizmu Queer w dniach od 10 do 17 sierpnia 2025 roku w Görlitz!
Pod hasłem „(nie)widzialni ” wyrażamy silny sprzeciw wobec wykluczenia i promujemy różnorodność, widoczność oraz prawa tin* i społeczności queer. Obóz daje Ci możliwość nawiązywania kontaktów, wspólnego tworzenia kreatywnych i politycznych działań oraz ich prezentacji podczas Fokus-Festival. Naszym celem jest wzmocnienie głosów i perspektyw tin* i osób queer w krajach z regionu wschodnich Niemiec, Polsce i na arenie międzynarodowej.

Dla kogo jest to oboz?
Obóz jest skierowany do tin* osób i sojuszników queer z (Wschodnich) Niemiec i Polski w wieku od 18 do 99 lat, którzy chcą aktywnie działać na rzecz widoczności i równości.

Czego możesz się spodziewać?
• Warsztatów dotyczących pracy z ciałem, introspekcji, pisania i odporności, aby połączyć siłę osobistą z aktywizmem
• Kreatywnych działań: sztuki, tekstów, performansów – widoczność poprzez sztukę
• Wkładu własnych i wspólnych pomysłów oraz działań aktywistycznych
• Uczestnictwa i współtworzenia strefy queer w ramach programu Fokus-Festival, aby aktywnie promować i pokazywać queerowe stanowiska
• Wymiany doświadczeń i nawiązywania kontaktów w otwartej, pełnej szacunku atmosferze
• Poznania lokalnych struktur queer w Görlitz
• Możliwości zawarcia nowych przyjaźni podczas wspólnych aktywności

Harmonogram i forma:
• Niedzielny wieczór, 10.08.: przyjazd i wspólne poznanie się
• Poniedziałek do środy: warsztaty i wymiana doświadczeń rano i po południu, kreatywne i aktywistyczne wieczory
• Czwartek: podsumowanie prac kreatywnych i aktywistycznych, przygotowania do udziału w festiwalu, nawiązywanie kontaktów z innymi projektami queer
• Piątek i sobota: udział w Fokus-Festival, prezentacja własnych działań, aktywne uczestnictwo w „Queer Area”, dalsza integracja
• Niedziela: wspólne śniadanie, podsumowanie, sprzątanie, spojrzenie w przyszłość i zakończenie

Opcjonalnie:
Udział w CSD Bautzen w niedzielę, 10.08.2025 – świetna okazja, aby pokazać widoczność queer również poza Görlitz!

Ile kosztuje obóz?
Skala solidarnościowa wynosi od 155€ do 270€. Standardowa opłata to 210€. Chcemy umożliwić udział osobom o mniejszych możliwościach finansowych, dlatego można zapłacić obniżoną cenę 155€. Zapraszamy do kontaktu w tej sprawie. Aby umożliwić tańsze miejsca i wspierać działalność stowarzyszenia, osoby z większym budżetem mogą wpłacić 270€ lub więcej.

W cenie zawarte jest wyżywienie oraz część programu. Nocleg w pokoju grupowym i warsztaty są bezpłatne.
Jeśli udział z powodów finansowych stanowi problem, skontaktuj się z nami – znajdziemy rozwiązanie.

Dostępność:
Sala grupowa i warsztatowa są dostępne tylko po schodach. Pokoje do spania są dostępne przez klatkę schodową; niestety, nie ma windy. Aby utrzymać jak najniższy koszt uczestnictwa, wybraliśmy tanie zakwaterowanie i nie możemy zaoferować pokoi na parterze ani z dostępem windą.

Dojazd i rejestracja:
Z dworca kolejowego w Görlitz do miejsca wydarzenia jest 7 minut pieszo.
Czekamy na Twoją rejestrację! Po więcej informacji i rejestrację skontaktuj się z nami bezpośrednio: empowerment@trans-inter-aktiv.org

 

Pracujmy razem na rzecz widoczności tin* osób i społeczności queer oraz uczynmy Görlitz jeszcze bardziej różnorodnym i odważnym miastem!

Do zobaczenia!

 

Das Projekt „TIN Resilienz durch Gemeinschaft – trans, inter und nichtbinäre Personen überregional in Verbindung / Zwickau (Sachsen und Thüringen)“ wird durch die Stiftung Deutsches Hilfswerk von der Fernsehlotterie gefördert.

Get together Stimmtransition

4. April 18:00 Uhr

Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig

Wir (Joolz und Su) wollen Euch zu einem lockeren Austausch zur Stimmtransition (nach Lakru) einladen.
Wir stellen euch die Methode nach der wir arbeiten vor. Außerdem noch Hintergrundinformationen zur Ausstellung von Rezepten, zur Dauer der Therapie, etc.
und im Anschluss wollen wir gerne eure Fragen, Fragen, Fragen beantworten.

Wir freuen uns auf Euch!

Wir bitten um eine kurze Anmeldung via Instagramm Nachricht oder Mail an lio.riske@trans-inter-aktiv.de

Die Referentinnen:

Mein Name ist Joolz Eckers (Pronomen: sie/ihr), ich komme ursprünglich aus NRW, Nähe der niederländischen Grenze und lebe mittlerweile zusammen mit meinem Mann in Leipzig. Im Erstberuf Schauspielerin, habe ich mich später zur Logopädin weiter ausbilden lassen, mit Schwerpunkt Stimme und Stimmtransition. Ganz nach dem Motto „Stimme = Stimmung“, ist mein Ziel, dass Menschen sich mit ihrer Stimme wohlfühlen. Bei meiner Arbeit widme ich mich sowohl der Heilung als auch der Weiterentwicklung von Stimmen, besonders bei der Stimmtransition geht es mir darum, dass meine Klient*innen die Stimme finden, die zu deren Persönlichkeit passt.

Seit etwa 5 Jahren arbeite ich nun als Logopädin in der Logopädischen Praxis Markkleeberg, wo auch meine Kollegin Su Mayer angestellt ist.

der Logopädischen Praxis Markkleeberg, wo auch meine Kollegin Su

Ich bin Susanne Mayer (sie/ ihre), komme ursprünglich aus Süddeutschland und bin über Umwege nach Leipzig gekommen. Mich hat schon immer das Thema Stimme fasziniert, sei es beim Gesang (als Sängerin und Musicaldarstellerin), beim Unterrichten oder in der Stimmtherapie. Über das Theater bin ich zur Logopädie gekommen und freue mich Menschen mit ihren unterschiedlichen Stimmen in der Logopädischen Praxis Markkleeberg zu begleiten. Stimme ist Persönlichkeit und Identität und bei der Stimmtransition freue ich mich, dass ich mit meiner Arbeit den Weg zur persönlichen Stimmfindung meiner Klient*innen unterstützen darf.

Geschlechtliche Vielfalt in der Kinder- und Jugendhilfe

Alle Kinder und Jugendlichen begegnen in ihrer Entwicklung unterschiedlichsten Rollenbildern – vom Kindergartenalter bis zur Pubertät. Geschlechtliche Vielfalt gehört dabei längst zum Alltag: Viele Kinder und Jugendliche probieren sich aus, hinterfragen
Geschlechterrollen und entwickeln individuelle Identitäten.
Wenn trans*, nicht-binäre* und inter* Kinder und Jugendliche in pädagogischen Einrichtungen willkommen sind, profitieren alle: Diese Kinder können sich angstfrei entfalten, während andere lernen, sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen – jenseits gesellschaftlicher Rollenvorgaben ohne dabei (klassisches) Rollenverhalten auszuschließen.
Die Kinder- und Jugendhilfe trägt dazu bei, individuelle Entwicklungsprozesse zu fördern und das Selbstwertgefühl aller Kinder und Jugendlichen zu stärken.

In unserem Online-Workshop lernen Sie verschiedene Modelle geschlechtlicher Vielfalt kennen. Anhand von Fallbeispielen und im Austausch mit Ihrer eigenen beruflichen Erfahrung entwickeln Sie konkrete Ideen und Handlungsmöglichkeiten für Ihre pädagogische Praxis.

Was wollen wir mit unserem Angebot erreichen:

  • Befähigung von Fachkräften zu Stärkung und Empowerment von trans*, inter* und nicht-binären* (tin*) Kindern und Jugendlichen
  • Unterstützung im Umgang mit Eltern und Angehörigen
  • Sensibilisierung und Kompetenzaufbau im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt
  • Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten von tin* Kindern und Jugendlichen
  • Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung und Entwicklung konkreter
    Handlungsempfehlungen
  • Förderung von kollegialem Austausch und Vernetzung im professionellen Alltag

Für wen ist unser Angebot:

  • Fachkräfte in Kitas
  • Schulsozialarbeiter*innen
  • Fachkräfte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Lehrkräfte aller Schulformen
  • Fachkräfte aus anderen KJH-nahen Berufsfeldern

Wann: 26.04.25 oder 13.09.2025
Dauer: 4 h, jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr.
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Mitteldeutschland.
Ort: Online via AlphaView. Es ist notwendig, dass Sie sich im Vorfeld die AlphaView App herunterladen. Diese gibt es kostenlos und DSGVO-konform online zur Verfügung: https://alfaview.com/de/download/

Der Teilnahmebeitrag für die Veranstaltungen liegt bei 45,-€.

Bei Fragen zur Veranstaltung melden sie sich gerne unter: c.richter@trans-inter-aktiv.org

 

Geschlechtliche Vielfalt in der Kinder- und Jugendhilfe

Max wird Marie? Evy ist divers? Paulas Mama ist jetzt ein Papa? Kim ist inter? Elena darf den Baggerpulli nicht anziehen und Pawel darf keine Haarspangen tragen? Es gibt eine Mädchenrunde und eine Jungsrunde, aber Evy weiß nicht wohin? In welche Umkleide kann Kim beim Schwimmen und was soll Kim tragen: Badeanzug oder Badehose? Marie trägt Hosen, aber ihr Freund meint, sie soll jetzt doch einen Rock anziehen.

Wenn sich Einrichtungen mit geschlechtlicher Vielfalt auseinandersetzen, kommen viele Fragen auf. Geschlechtliche Vielfalt ist Alltag: Kinder und Jugendliche probieren sich und unterschiedliche Rollen aus. Das hat einen positiven Effekt für alle: wenn trans*, nicht-binäre und inter Kinder da sind, fühlen sie sich willkommen und können sich angstfrei entfalten. Für andere Kinder und Jugendliche werden Rollenstereotype aufgebrochen und sie lernen auf sich selbst zu hören, statt auf von außen an sie herangetragene Rollenvorstellungen. Die Kinder- und Jugendhilfe kommt damit ihrer Aufgabe nach, Kindern und Jugendlichen eine individuelle Entwicklung zu ermöglichen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

In diesem Workshop lernen Sie Modelle der geschlechtlichen Vielfalt kennen und werden anhand von Fallbeispielen Ideen für Ihre berufliche Praxis entwickeln.

Wir sind eine Fachstelle für trans*, nicht-binäre und inter Themen und bieten Fortbildung und Beratung für die Kinder- und Jugendhilfe, sowie für trans*, inter und nicht-binäre Menschen und deren Zugehörige an.

Wann: 26.04.25 oder 13.09.2025
Dauer: 4 h, jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr.
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Mitteldeutschland.
Ort: Online via AlphaView. Es ist notwendig, dass Sie sich im Vorfeld die AlphaView App herunterladen. Diese gibt es kostenlos und DSGVO-konform online zur Verfügung: https://alfaview.com/de/download/

Der Teilnahmebeitrag für die Veranstaltungen liegt bei 45,-€.

Bei Fragen zur Veranstaltung melden sie sich gerne unter: c.richter@trans-inter-aktiv.org

 

Anti-binary – Empowerment Workshop für tin* Personen

anti-binary

vor dir stehen drei selbst-anteile. eins ist männlich. eins ist weiblich. eins ist keins von beidem. jedes bist du. sie kennen dein inneres und äußeres. sie lieben dich und hassen dich so wie du dich liebst und hasst. der einzige unterschied zwischen ihnen, ist ihr gender. wie viel unterschied macht das überhaupt?

anti-binary ist eine kleine entdeckungsreise, in der wir unsere anteile kreativ gestalten um sie zu betrachten. welche pronomen benutzt mein männlicher anteil? kann ich meinem androgynen anteil einen namen geben? was haben diese an? welche fragen hat mein weiblicher anteil an mich? fühle ich mich einem von ihnen mehr verbunden als den anderen?

sowohl für questioning als auch für trans* inter* und nicht-binäre personen kann dieser workshop ein raum sein um sich frei von gesellschaftlichen normen mit gender zu beschäftigen.

fühl dich eingeladen zum basteln, malen, zeichnen und selbst reflektieren. was entsteht kann in der gruppe geteilt werden, du kannst deine bilder und gedanken aber auch ganz für dich behalten.

über mich:

dinus (er/-), kunsttherapeut*in/kunstpädagog*in, peer-berater*in und intersektionale awareness-arbeit. weiß, trans*/nicht-binär, chronisch krank und neurodivergent, able bodied. ich habe die anti-binary übung im internet gefunden und eine kunstbasierte abwandlung davon entwickelt. das original-pdf findest du auf https://golden-abyss.itch.io/anti-binary

sprachen: deutsch, englisch (gut), rumänisch (ok), italienisch (holprig), spanisch (geht im notfall).

bitte sag bei der anmeldung bescheid, was du brauchst um diesen workshop für dich zugänglich zu machen.

Datum: 17.11.

Uhrzeit: ankommen ab 12 Uhr, Workshop: 12:30 -16:30 Uhr, ab 16:30 Uhr gemeinsamer Ausklang

Ort: Treibhaus e.V., Döbeln, gemeinsame An- und Abreise möglich,
Der Raum liegt Hochparterre und ist über 4 Stufen erreichbar, es gibt keine barrierfreien Toiletten.

anmeldung über: empowerment@trans-inter-aktiv.org

(EN)

anti-binary

in front of you stands three selves. one is male. one is female. one is neither. each of these is you. they know you, inside and out. they love you and hate you as much as you love and hate yourself. the only difference is their gender. how much difference does that make?

anti-binary is a little journey to discover and create your selves. what pronouns does my masculine self use? can I give my non-binary self a name? what do they wear? what questions does my feminine self ask? do I feel more connected to one than to the others?

for questioning, trans*, inter*, non-binary people. this workshop creates a space where you can have introspection and reflection about gender in a way that’s free from societal norms.

feel invited to craft, draw, sketch and self-reflect. the outcomes can be shared in the group, you can also keep them just for yourself.

about me:

dinus (he/they), arttherapist/art-pedagogy, peer-counselling, intersectional awareness-work.
white, trans*/non-binary, chronically ill, neurodivergent, able bodied.
I found “anti-binary” on the internet and made an art-based adaption of it. you can find the original at
https://golden-abyss.itch.io/anti-binary

languages: german, english (fluent), romanian (ok), italian (broken), spanish (works if needed).


please say at the registration what you need in order to make this workshop accessible for you.

Date: 17.11.

Time: arriving at 12 h, Workshop: 12:30 -16:30h, from 16:30 h conclusion in common

Location: Treibhaus e.V., Döbeln, travelling together possible,
The Room is located in raised ground floor and accessible via 4 stairs, bathroom is not barrier-free.

registration: empowerment@trans-inter-aktiv.org

Paroli bieten“: Selbstbehauptungs- & Selbstverteidigungskurs für TIAN

Samstag, den 16.11.
Uhrzeit: 11-17 Uhr
Ort: Weimar

Bitte meldet euch bis 14.11.2024 über unsere Website an.

Zum Schutz vor Diskriminierung und Übergriffen wollen wir gemeinsam das eigene Selbstvertrauen weiter entwickeln um persönliche Grenzen stärker wahrnehmen, setzen und verteidigen zu können.
Du auch? Sei dabei!
In Bewegung und im Austausch unter Trans*, Inter* & Non*Binaries kannst Du hier üben

  • Deine Gefühle als innere Stärke zu nutzen,
  • Atem und Kommunikationsmöglichkeiten bewusster einzusetzen,
  • einfache Techniken zur körperlichen Selbstverteidigung auszuprobieren, um im Alltag und in schwierigen Momenten handlungsfähig zu bleiben.

Zusammen nehmen wir uns Zeit, um mit spielerischen Methoden zu lernen, für uns und füreinander einzustehen.

Kursleitung: Durch den Kurs leitet und begleitet Dich Resu*.

Resu*
lebt als nicht*binäre, weiße Person aus Ost-Deutschland mit nicht-sichtbarer Be-hinderung aktuell in Süddeutschland. Dort und anderswo beschäftigt sich Resu* viel mit Konflikten, mit Wut und mit Mut … und macht deshalb qualifizierte Mediation sowie emanzipatorische Bildungsarbeit … am liebsten in queer*feministischen und gemeinwohligen Räumen.


ORGA zur TEILNAHME:

Anmeldung: Der Workshop richtet sich an TIAN*,

mit und ohne Rassismuserfahrung,

mit und ohne Behinderung.

Deine Teilnahme ist kostenlos.

Sportlichkeit oder körperliche Fitness sind keine Voraussetzung. Zum Veranstaltungsraum gelangst Du über 3 Treppenstufen, bei Bedarf können wir versuchen, eine Rampe zu organisieren. Die Toiletten sind barrierefrei erreichbar.

Bitte melde dich bis zum 14.11.2024 über unsere Website an. Teile dabei bitte deine Bedürfnisse und Wünsche mit bzw. die persönlichen Voraussetzungen für Deine Teilnahme (z.B. zum Abbau von Barrieren, Kinderbetreuungsbedarf, Allergien etc.).

Wenn Du zwischen 16 und 99 Jahren alt bist, brauchst Du kein Vorwissen. (Dieser Kurs richtet sich nicht an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren).

Komm gern in gemütlicher Kleidung, in der du dich möglichst wohl fühlen kannst. Vorsicht mit Schmuck, der dich beim Üben behindern könnte.

Wir werden ein kleines veganes Mittagessen und Snacks zur Verfügung stellen, versorge dich aber bitte selbst mit ausreichend Getränken.

Du kannst gern einen kleinen Gegenstand mitbringen, den Du mit Mut und/oder Entspannung verbindest. Das kann zum Beispiel ein Alltagsgegenstand, Dein „Stimming-Tool“ oder ein Talisman sein, der Dich an Entspannung und/oder an Mut erinnert.

Alle Übungen sind freiwillig.

Der Workshop wird in deutscher Sprache geleitet. Fragen können auch auf Englisch gestellt werden.

Der genaue Veranstaltungsort wird dir nach Anmeldung per Mail mitgeteilt.

 

Community-Dialog „wir sind nicht allein – in einer imperfekten queeren Community – lasst uns reden“

Samstag, den 30. November
Uhrzeit: 14-18 Uhr
Ort: in den Räumen von thadine (Thälmannstr. 50, 99085 Erfurt)

Wir laden euch herzlich zu einem Community-Dialog ein, in welchem wir gemeinsam über die Herausforderungen sprechen wollen, die uns als queere Menschen in Thüringen aktuell bewegen.
Eingeladen sind alle Einzelpersonen, Organisationen und Gruppen, die sich als Teil der queeren Community Thüringens verstehen.
Wir wollen über die Verunsicherungen und Ernüchterungen ins Gespräch kommen, die viele von uns im Zuge der Landtagswahlen getroffen haben, auch wenn Befürchtungen schon lange Teil unseres Alltags waren. Wie gehen wir auf unterschiedliche Weise mit dem aktuellen inneren und äußeren Druck um? Wie können wir uns gegenseitig stärken und handlungsfähig bleiben? Der Nachmittag startet mit Kaffee und Kuchen. Danach steigen wir in ein moderiertes Gespräch ein. Dabei wollen wir sehen, wie wir mit und trotz unserer unterschiedlichen Lebensrealitäten,
Perspektiven und Ansichten gut kommunizieren können und zusammen in die gleiche Richtung – für Menschlichkeit und Antidiskriminierung – arbeiten können. Kommt dazu, bringt eure Gedanken und Ideen mit, und lasst uns gemeinsam offen sein und an einem starken solidarischen Austausch arbeiten!

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Bei Bedarf können wir Flüsterübersetzungen ins Englische anbieten.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch unter c.richter (at) trans-inter-aktiv.org an uns wenden. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Nachmittag mit euch.

[English]

Community Dialogue „we are not alone – in an imperfect queer community – let’s talk” moderation through Bea Tholen Saturday 30. November, 14-18 Uhr in the rooms of thadine (Thälmannstr. 50, 99085 Erfurt) We warmly invite you to a community dialogue, in which we want to talk with each other about the challenges that move us right now in Thüringen. All individuals, organizations and groups that understand themselves to be part of the queer community in Thüringen are invited. We want to start a dialogue about the general feelings of insecurity and disillusionment which have hit many of us in the wake of the elections in Thüringen, even if some fears have been part of our everyday lifes for some time before. How are we coping with the current inner and outer pressure in different ways? How can we support each other and stay able to act? The afternoon starts with coffee and cake. Afterwards, we will enter a moderated conversation. During this, we want to see how we can communicate well – with and despite our different life realities, perspectives and views – and work together in the same direction – for humanity and antidiscrimination. Come join us, bring your thoughts and ideas to the table and let’s be open together and work on a strong expression based in solidarity. The event will be in German spoken language. We can offer whisper translations if needed. If you still have questions, you can contact us through c.richter@trans-inter-aktiv.org.

We are looking forward to an inspiring afternoon with you.

Workshop Sensual Explorations of Self Pleasure and Community-Love – eine somatische Forschungsreise für TIAN* mit Jul Zureck

In dem Tages-Workshop erkunden wir, wie wir in Zeiten der Aufruhr und der Anspannung unsere Nervensysteme beruhigen können – individuell und kollektiv. Wie durch Ankommen im eigenen Körper Raum für Pleasure und (Self-)Love entstehen darf. Welche verschiedenen Formen und Qualitäten dieses Pleasure annehmen will. Wir werden in die Imagination unserer (self-)love tauchen, aus unseren wildesten oder schüchternsten Fantasies schöpfen und mit dem spielen, was wir dort finden. Erfahren, wie bestärkend es sein kann, wenn wir uns gegenseitig bezeugen und spiegeln. Wie wir durch Bewegung, Berührung und Atem auf einer verkörperten und konsensuellen Ebene miteinander in Kontakt kommen können. Wie wir dabei gleichzeitig in eine nährende Verbindung mit uns selbst treten. In einem gehaltenen Rahmen erforschen wir zusammen, wie es sich anfühlt, wenn wir uns als Gruppe von unseren Körpern aus begegnen. Am Ende findet dieser Kontakt zu einem kollektiven Ganzen zusammen.

Wir arbeiten mit Methoden aus Authentic Movement, Sexological Bodywork, kreativem Schreiben, dem Wheel of Consent und einem Schuss juiciness! Der Workshop ist trauma-informiert und diskriminierungssensibel und versucht, so gut wie möglich für verschiedene Bedürfnisse zugänglich zu sein.

Jul Zureck: ich arbeite selbstständig als Bildende*r Künstler*in und Sexological Bodyworker. Meine Leidenschaft ist die heilende Kraft von Körperwissen und deren politische Dimension (Embodied Social Justice). Ich positioniere mich als nicht-binäre, weiße Person, werde nicht behindert und habe einen akademischen Abschluss. Momentan lebe ich zwischen Leipzig und den französischen Pyrenäen.

Der genauer Veranstaltungsort wird euch vor dem Workshop mitgeteilt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Bitte meldet euch bis 6.11.2024 über unsere Website an.