Trans-Inter-Aktiv Morgenmagazin: Queere Self Care Routine, 1.-26. März 2021 | Mo-Fr 9:30–10:00

DEIN 1-MONATIGES TRANS-INTER-AKTIV-MORGENMAGAZIN FÜR DEINE QUEERE SELF-CARE ROUTINE
Die Verlängerung des Corona-Lockdowns und der Winter machen dir zu schaffen?
Du fühlst dich antriebslos und dir fehlt die Motivation in deinen Tag starten zu wollen? Du vermisst die Orte, wo du auf andere  inter*, trans*, nicht-binäre und queere Personen treffen und dich austauschen kannst? Du fühlst dich alleine und getrennt von der Welt?
 
Wir organisieren im März einen ganzen Monat lang eine Online-Self Care Routine:  zusammen mit anderen  inter*, trans*, nicht-binären und queeren Personen wollen wir jeden Morgen gemeinsam in den Tag starten! Als digitalen Community-Treffpunkt mit Reflektions-, Körper- und Atemübungen wollen wir dir einen Anhaltspunkt anbieten,deinen Tag und deine Woche zu strukturieren. Dabei musst du nicht viel sprechen, deine Anwesenheit reicht schon vollkommen aus.
Wann? 1.-26. März.
Montag bis Freitag von 9.30 – ca. 10.00
Die Teilnahme ist kostenlos. Du kannst Montag bis Freitag teilnehmen oder wenn dir danach ist.
Die Sessions werden auf deutsch moderiert. Bei Bedarf auch auf englisch. 
Wir freuen uns sehr auf euch! 
Bei Rückfragen wende dich an Nick (n.heinz@trans-inter-aktiv.org) oder Kuku (k.lueb@trans-inter-aktiv.org).

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YOUR 1-MONTH TRANS-INTER-AKTIV MORNING MAGAZINE FOR YOUR QUEER SELF-CARE ROUTINE
The extension of the Corona lockdown and winter are getting to you?
Feeling listless and lacking motivation to start your day? You miss the places where you can meet and interact with other inter, trans, non-binary and queer people? You feel alone and disconnected from the world?
 
We’re organizing in March a whole month of self care routine where we want to start our day together online every day. As a digital community meeting palce with some exercises for reflection and body connection, we want to offer you a point of reference to structure your day and week. You don’t have to talk much, your presence is enough.
 
When? March 1st-26th
From Monday to Friday from 9.30 – ca. 10.00 !
Participation is free of charge. You can participate each morning or when you feel like it.
The sessions will be moderated in German. If needed also in English. 

We are looking forward to seeing you!

If you have any further questions, please contact Nick (n.heinz@trans-inter-aktiv.org) or Kuku (k.lueb@trans-inter-aktiv.org).
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Gefördert vom Freistaat Sachsen, vdek, von Bundesprogramm Demokratie leben! und von Bundesland Sachsen-Anhalt.

Fachkonferenz Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!

Fachkonferenz Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!

Sei es in der Kita, im Hort, in der Schule sowie im Sportverein, in der Jugendgruppe, oder in der offenen Jugendarbeit –überall werden Kinder- und Jugendliche damit konfrontiert, dass Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit die Norm bilden. Davon abzuweichen, kann bedeuten, mit Klischees konfrontiert zu werden und homo-, trans*- und inter*feindlichen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Dieser Druck, den die Jugendlichen spüren, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar –dabei verursacht er vielfach psychische Belastungen. Pädagog*innen, Ehrenamtliche, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen wollen oftmals lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans*- und genderdiversen Kindern- und Jugendlichen Unterstützung bieten –doch wie kann das gehen? Die zweitteilige Fachkonferenz soll Anstöße bzw. Impulse geben, wie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Schulsozialarbeit sich diesen Zielgruppen öffnen und sie, gewinnbringend für alle, unterstützen können. Ziel ist es, Methoden, Instrumente und Handlungsstrategien aufzuzeigen, um Kinder- und Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit „queersensibler“ zu machen.

Die Fachkonferenz findet ONLINE statt.

Anmeldungen für den 26.05.2021 links in Menupunkt „Anmeldung“. Der Teilnehmendenbetrag für den Veranstaltungstag beträgt 25 Euro.

Hier gibts den Veranstaltungsflyer.

Es gibt insgesamt 10 Workshops, woraus Sie zu jeder Workshop-Phase einen besuchen können. Da es drei Workshop-Phasen gibt, können Sie drei auswählen.

In Ihrer Anmeldung zum Fachkonferenztag können Sie eine Hitliste von 5 Workshops belegen. Daher treffen Sie bitte bereits bei der Anmeldung eine Auswahl, dies hilft uns bei der Organisation des Fachtages.
Vielen Dank.

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Der Fachtag wird gefördert vom Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und dem Verband der Ersatzkassen (Vdek).

Der Fachtag wird in Zusammenarbeit mit TIAM, LSVD, KgKJh, Lambda Mitteldeutschland, Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt, Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt, BBZ lebensart, Akademie Waldschlösschen, Aidshilfe Halle durchgeführt.

Lesung zum Band II „Geschlechtliche Vielfalt (er)leben“

Sammelband Geschlechtliche Vielfalt (er)leben – Empowerment und Selbstverwirklichung von trans*- und intergeschlechtlichen Menschen Bd. 2:

Nach wie vor stehen trans* und intergeschlechtliche Menschen in ihrem Lebensalltag vor vielfältigen Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung. In dem Sammelband werden partizipative Beteiligung von trans* und intergeschlechtlichen Menschen gegenüber gestellt, ohne sie dabei zu vermischen. Durch die Sichtbarmachung konnten sie in der Zwischenzeit in einigen Strukturen gehört werden und sich einbringen. Wo früher über uns gesprochen wurde, haben sich Dialoge gebildet. Aus multidimensionaler und interdisziplinärer Perspektive kann aufgezeigt werden, dass sich Empowerment und Selbstwirksamkeit lohnen, um gesellschaftliche Prozesse neu zu denken und in Bewegung gesetzt werden können – es ist jedoch noch viel zu tun.

Silvia Rentzsch stellt Band II des Sammelbandes vor, der aus dem dreitägigen Kongress „Geschlechtliche Vielfalt (er)leben“ in Magdeburg 2017 entstand.

Fachtag Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!

Wir sind mit dabei:

Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!
– Methodenwerkstatt zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt –

Sei es in der Kita, im Hort, in der Schule sowie im Sportverein, in der Jugendgruppe, oder in der offenen Jugendarbeit –überall werden Kinder- und Jugendliche damit konfrontiert, dass Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit die Norm bilden. Davon abzuweichen kann bedeuten, mit Klischees konfrontiert zu werden und homo-, trans*- und inter*feindlichen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Erzieher*innen, Pädagog*innen, Ehrenamtliche, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen wollen oftmals lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans*- und genderdiversen Kindern- und Jugendlichen Unterstützung bieten –doch wie kann das gehen? Ein Klima der Vielfalt, eine Pädagogik der Vielfalt in Kita, Schule und Jugendorganisationen und -einrichtungen zu leben ist eine Herausforderung.

Dieser Fachtag soll konkrete Alltagserfahrungen von jungen LSBTIQ* Menschen aufzeigen und Anstöße bzw. Impulse geben, wie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sich diesen Zielgruppen öffnen und sie, gewinnbringend für alle, unterstützen können. Welche Angebote gibt es bereits für queere Kinder- und Jugendliche regional und bundesweit? Welche Bedarfe und Handlungsnotwendigkeiten bestehen weiterhin?

Uhrzeit: 9:30 Uhr – 17 Uhr
Ort: Otto-von-Guericke-Universität | Fakultät für Humanwissenschaften (FHW, Geb.40) | Zschokkestraße 32 | 39104 Magdeburg

Trans* in Arbeit: Interkulturelle Öffnung und Diversität in der Arbeitswelt

Der Autor und Aktivist Jayrôme C. Robinet wird den Abend mit einer Lesung seines Buches „Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund“ eröffnen.

Anschließend erwarten Sie drei Impulsvorträge:

  1. „Über wen sprechen wir überhaupt? LGBTQIA+ Begrifflichkeiten“, Silvia Rentzsch, Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland (TIAM) e.V.
  2. „Deutsche und speziell Sächsische Situation zu Trans* Personen m Arbeitsplatz“, Vera Ohlendorf, Fachstelle LAG Queeres Netzwerk Sachsen
  3. „Trans*Personen und Sozialen Arbeit“, Prof. Dr. Gudrun Ehlert, Hochschule Mittweida

Nach einer Pause haben Sie die Gelegenheit, gemeinsam mit den Fachrefent*innen in der Podiumsdiskussion über die Aufgabe der Sozialen Arbeit als einerseits Hilfesystem für und andererseits Arbeitgeberin von Trans*Personen mitzudiskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, für Verpflegung ist gesorgt.

Mein Testgelände sucht Dich!

Auch in diesem Jahr findet wieder unsere Jugendkulturfreizeit #gelände statt: 5 Tage für Jugendliche mit wunderbaren Workshops und kompetenten WS-Leiter*innen, gelebte Vielfalt und Spaß vom 15.-19. Juli 2019 mit 70 Teilnehmenden aus ganz Deutschland! Eindrücke aus dem #gelände könnt ihr hier ansehen.

Folgende Workshops werden dieses Jahr angeboten:

Urban Dance mit Tim                        

Songwriting mit Germain      

Rap mit La Voice                               

Spoken art – Basics für Poetry Slam mit Adrian

Theater mit Gandhi                          

How to Instagram – Social Media

Journalismus mit Svenja

Inzwischen werden drei der sieben WS von Jugendlichen geleitet, die ehedem Teilnehmer*innen des #gelände waren. Dies ist Teil unseres partizipativen Konzepts.

Wir möchten gerne die Beteiligung von Jugendlichen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhöhen. Deshalb wäre es schön, wenn Jugendliche zum diesjährigen #gelände einzuladen. Jugendliche können als Gruppen mit einer erwachsenen pädagogischen Betreuung teilnehmen, bei der dann auch die Verantwortung für die Jugendlichen während der Woche liegt. Die Beteiligung ist kostenlos, die Fahrtkosten werden im Durschnitt in Höhe von 60 € pro Person übernommen, in der Regel gelingt es aber, die Fahrtkosten in Gänze zu übernehmen.

Weitere Informationen unter www.meintestgelaende.de

Weiterbildungsreihe „Geschlecht (er)leben“

Mit unserem Weiterbildungsprogamm „Geschlecht (er)leben“ starten wir gemeinsam mit der Aidshilfe Westsachen. Am 20.6 werden wir die Module an Sexualpädagogen und andere Interessierte weitergeben. Handlungsmöglichkeiten und Wertschätzung von Geschlecht muss einfach Einzug halten in einer demokratischen Gesellschaft!

Weitere Termine hier.

Berater*innenweiterbildung in Berlin 2019

Am 4. Und 5. Juni sind wir zur Berater*innenweiterbildung  in Berlin. Neue Leitlinie, neue Regelung im Persoenstandsrecht und neue Entwicklungen auf Bundesebene machen es erforderlich das auch wir uns weiterbilden müssen. 2 Tage voller Input und neuer Erkenntnisse. Wir sind gespannt und berichten demnächst hier.

Gewaltstudie bringt neue Erkenntnisse

Am späten Nachmittag des 11. Juni 2019 werden wir endlich in Dresden im Beisein der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, die Ergebnisse der ersten wissenschaftlichen Studie zu Gewalterfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen im Freistaat Sachsen der Öffentlichkeit vorstellen.

Durch das erfolgreiche Crowdfunding im vergangenen Jahr habdiesen Kraftakt gemeinsam gestemmt. Diese Studie ist für uns alle. Ich möchte Euch alle als LAG-Mitglieder deshalb ganz herzlich (und nun auch offiziell) einladen, am 11. Juni in Dresden dabei zu sein. Neben den Resultaten der Erhebung werden wir Erfahrungen und Einblicke aus der Beratungspraxis aus Sachsen präsentieren.

Nach der erfolgreichen Crowdfundingkampagne im Herbst 2018, der Konzeption, Durchführung und Auswertung der Gewaltstudie, ist es endlich soweit: Heute ab 16:30 Uhr stellt die LAG Queeres Netzwerk Sachsen die Ergebnisse in Dresden der Öffentlichkeit vor.

Silvia Rentzsch vom Landesverband Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland (TIAM e.V.) sagt dazu: „Unter den Opfern sind auch trans* und Intergeschlechtliche Menschen. Es macht uns betroffen, dass die Zahl der Gewalterfahrung so hoch ist. Wir sehen, dass die Anzeigebereitschaft sehr gering ist und eine nötige Sensibilisierung der öffentlichen Hand nach wie vor nicht gegeben ist. Auf der anderen Seite muss es uns gelingen, Menschen zu stärken und Gewalt, welche diese erlebt haben, anzuzeigen. Gerade heute zum 25. Jahrestag der Streichung des §175 aus dem Strafgesetzbuch sehen wir das wir noch nicht eine notwendige Akzeptanz von LSBTTIQ*Menschen in Sachsen gegeben ist. Wir müssen also auch im 21 Jahrhundert dafür kämpfen, das Menschenrechte und der Schutz einzelnen Menschen ein hohes Gut ist, welches es zu Verteitigen gilt. Von der sächsischen Staatsregierung erwarten wir, das sie nunmehr verstärkt Maßnahmen entwickelt und erlässt. um den Schutz aller Menschen im Freistaat zu gewährleisten.

CSD in Sachsen 2019

Zum Auftakt der -Saison in Sachsen wird alljährlich in Dresden mit einer Großdemo gefeiert. Über 4 Tage erwartet euch ein bunter Blumenstrauß an vielen Aktionsständen. Auch wir sind am Freitag für euch vor Ort und  zeigen das nach wie vor gilt. „Gleiches Recht für jedes Geschlecht.“ Wir lassen uns nicht mehr abspeisen mit guten Worten. Wir wollen Akzeptanz  und Respekt für alle Geschlechter. Kommt vorbei und zeigt das Sachsen bunt und vielfältig ist.

Der nächste Termin ist schon vorgeplant:
Straßenfest am 06.07.2019 beim CSD Pirna. Wir rechnen mit euch.